Alte Papierfotos zu Hause ohne Scanner digitalisieren


Omas Aufnahmen lassen sich an einem einzigen Abend retten, ganz ohne Scanner und ohne Studio

Alte Papierfotos zu Hause ohne Scanner digitalisieren

In fast jedem Zuhause gibt es eine Schachtel oder ein Album, dessen Verlust man fuerchtet: die Hochzeit der Eltern, die eigene Kindheit, Menschen, die es nicht mehr gibt. Papier vergilbt und verblasst, eine digitale Kopie dagegen altert nicht. Im Folgenden zeigen wir Ihnen einen einfachen und ehrlichen Weg, wie Sie Ihre Familienfotos mit einem ganz normalen Handy digitalisieren, ohne einen Scanner zu kaufen und ohne den Gang ins Fotostudio.

Wichtig ist eines vorab: Digitalisieren zu Hause ist kein fauler Kompromiss und kein Pfusch. Bei richtigem Licht und geradem Bildausschnitt nimmt das Handy einen Abzug detailreicher auf als ein guenstiger Flachbettscanner, und das um ein Vielfaches schneller. Ein Scanner braucht fuer ein einzelnes Foto 20 bis 40 Sekunden, mit dem Handy schaffen Sie das ganze Album an einem Abend. Im Folgenden gehen wir jeden Schritt so durch, dass Sie gleich beim ersten Mal ein gutes Ergebnis erzielen, ohne ganze Schachteln neu abfotografieren zu muessen.

Diese Anleitung richtet sich an ganz normale Menschen ohne Fotoerfahrung. Sie brauchen kein Stativ, keine Lampen und keine speziellen Apps, alles gelingt mit dem, was ohnehin zu Hause vorhanden ist. Und falls sich unter den Aufnahmen wirklich schwere Faelle finden, eingerissene oder fast bis ins Weisse ausgebleichte Bilder, sagen wir Ihnen am Ende ehrlich, was Sie damit tun koennen.

Kurz gesagt: Stelle ein altes Foto kostenlos online im Browser wieder her: Lade das Bild in das gdefoto-Tool hoch, die KI entfernt automatisch Kratzer, Rauschen und Unscharfe, zeichnet Gesichter neu und stellt die Scharfe wieder her, dann ladst du das Ergebnis herunter.

Warum Sie Ihre Fotos gerade jetzt digitalisieren sollten

Alte Abzuege halten nicht ewig. Papier vergilbt, die Emulsion bekommt Risse, die Farben alter Aufnahmen aus den 70er und 80er Jahren kippen ins Rote oder Gruene, und durch Feuchtigkeit entstehen Flecken und Schimmel. Ein einziger Wasserschaden im Keller oder eine unguenstige Umzugskiste, und das Archiv ist verloren. Besonders gefaehrdet sind die Farbaufnahmen jener Zeit: Ihre Farbstoffe sind nicht bestaendig, und das Verblassen verlaeuft ungleichmaessig, deshalb vergilbt ein Bild zuerst, verliert dann Blau und Gruen und am Ende bleibt nur ein rosa-orangefarbener Fleck. Schwarz-Weiss-Abzuege halten laenger, doch auch sie leiden unter Knicken, Fingerabdruecken und dem Kleber alter Magnetalben, der sich foermlich ins Papier frisst.

Je laenger man wartet, desto weniger bleibt zu retten. Das Verblassen ist unumkehrbar: Eine Farbe, die das Papier verlassen hat, kehrt weder durch einen Scanner noch durch das Handy oder eine Bearbeitung zurueck, man kann sich nur dem annaehern, was noch lesbar ist. Deshalb ist das Digitalisieren nicht einfach eine Kopie, sondern eine Momentaufnahme des heutigen Zustands, solange das Bild noch nicht weiter verfallen ist. Jedes Jahr des Wartens bedeutet verlorene Farbtoene und neue Risse.

Die gute Nachricht: Um die Aufnahmen zu retten, brauchen Sie weder einen Scanner noch einen Gang ins Fotostudio. Ein modernes Handy nimmt mit 12 Megapixeln oder mehr auf, das reicht mit grossem Spielraum, um einen Abzug im Format 10 mal 15 cm detailgetreu zu erhalten: Fuer einen Ausdruck derselben Groesse genuegen etwa 2 Megapixel, der Rest ist Reserve fuers Beschneiden und Vergroessern. Entscheidend ist, richtig aufzunehmen: gerade, bei gutem Licht und ohne Reflexe. Stimmen Licht oder Winkel nicht, kann auch die beste Nachbearbeitung das Bild nicht mehr vollstaendig retten, deshalb entscheidet sich der Loewenanteil des Erfolgs schon vor dem Druck auf den Ausloeser.

Es gibt noch einen menschlichen Grund, nicht zu zoegern. Solange diejenigen leben, die sich an die Menschen auf den Bildern erinnern, kann man festhalten, wer wo, in welchem Jahr und zu welchem Anlass zu sehen ist. In zwanzig Jahren wird es niemanden mehr zu fragen geben, und namenlose Gesichter werden zu blossen alten Fotos. Das Digitalisieren ist eine gute Gelegenheit, das Archiv gleich mit durchzusehen und nicht nur das Bild, sondern auch die Erinnerung daran zu bewahren, was darauf zu sehen ist.

In diesem Artikel gehen wir den gesamten Ablauf Schritt fuer Schritt durch: wie Sie Licht und Unterlage vorbereiten, wie Sie das Handy halten, wie Sie das Aufgenommene bearbeiten, wie Sie das Archiv ordnen und so sichern, dass es nicht erneut verloren geht. Und am Ende sagen wir ehrlich, was sich durch Bearbeitung herausholen laesst und was nicht mehr, und wann es sich lohnt, ein Bild einem Profi zu geben.

Altes oder unscharfes Foto wiederherstellen

Die KI findet Gesichter und zeichnet sie neu, während sie zugleich Unschärfe und Rauschen im ganzen Bild entfernt. Danach feinst du das Bild mit Reglern. Erhöht auf Wunsch die Auflösung.

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      Ein Familienarchiv? Manuelle Restaurierung

      Wenn das Foto eingerissen, verblasst oder stark zerkratzt ist, schafft die KI das nicht. Das gdefoto-Team restauriert es Ebene für Ebene in Photoshop und bewahrt die individuellen Züge. Ab 4 € pro Foto.

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      So bereiten Sie die Aufnahme vor: Licht, Unterlage, Handy

      Von der Vorbereitung haengen 80 Prozent des Ergebnisses ab. Investieren Sie zehn Minuten in den Aufbau, dann muessen Sie spaeter nicht die ganze Schachtel neu abfotografieren. Legen Sie alles im Voraus bereit: die Arbeitsflaeche, die Lichtquelle, das saubere Handy und einen Stapel Fotos daneben. Ist die Szene einmal eingerichtet, wechseln Sie nur noch die Bilder und druecken ab, etwa eine Minute pro Aufnahme. Genau das ist der grosse Vorteil des Abfotografierens gegenueber dem Scannen: der Durchsatz.

      Licht

      Das beste Licht zum Digitalisieren von Fotos zu Hause ist weiches Tageslicht vom Fenster. Fotografieren Sie tagsueber, stellen Sie das Foto auf einen Tisch neben dem Fenster, aber nicht in die direkte Sonne, sonst bekommen Sie harte Reflexe und ausgefressene Stellen. Ideal ist ein bewoelkter Tag: Die Wolken wirken wie ein riesiger Diffusor und geben gleichmaessiges Licht ohne Schatten. Verwenden Sie abends nicht nur eine Deckenlampe, sie erzeugt Reflexe und faerbt gelb. Wenn Sie bei Kunstlicht arbeiten, stellen Sie zwei gleiche Lampen seitlich in einem Winkel von etwa 45 Grad zum Foto auf, dann loescht das Licht von beiden Seiten Schatten und Reflexe gegenseitig.

      • Das Licht sollte von der Seite kommen, nicht von oben direkt auf das Foto.
      • Besser sind kuehle Lampen (Tageslicht, 5000-6500 K), warme Lampen faerben den Abzug gelb.
      • Herrscht im Raum Mischlicht (Fenster plus Lampe), entscheiden Sie sich fuer eine Quelle, sonst kippt die Farbe gleich in zwei Richtungen.
      • Glaenzende Abzuege sind heikler als matte: Fuer sie ist weiches, gestreutes Licht besonders wichtig.
      • Das Licht sollte ueber das ganze Bild gleichmaessig sein, ohne hellen Fleck auf einer Seite und Dunkelheit auf der anderen.

      Der einfachste und kostenlose Aufbau sieht so aus: ein Tisch am Fenster an einem hellen, aber bewoelkten Tag, das Foto liegt auf dem Tisch, das Fenster seitlich, und Sie stehen mit dem Ruecken zur Wand, nicht zum Fenster, um keinen Schatten zu werfen. Ist der Tag sonnig, ruecken Sie das Foto tiefer in den Raum, wo das Fensterlicht bereits gestreut ist, oder haengen Sie ein duennes weisses Tuch vor das Fenster.

      Unterlage

      • Legen Sie das Foto auf einen ebenen, einfarbigen Untergrund: ein Blatt Papier, den Tisch, ein dunkles Tuch. Ein neutraler Hintergrund hilft der Kamera, die Belichtung richtig einzustellen.
      • Alte, gewellte Fotos beschweren Sie an den Ecken mit Glas oder halten sie fest, um die Welle zu glaetten. Geeignet ist sauberes Glas aus einem Bilderrahmen, wischen Sie es aber ab, damit Sie keinen Staub und keine Abdruecke hinzufuegen, und achten Sie darauf, dass sich im Glas kein Licht spiegelt.
      • Entfernen Sie alles Glaenzende aus dem Bild und aus dem Bereich ueber dem Tisch, es spiegelt sich im Glanz des Abzugs: Uhren, Ringe, helle Kleidung, das Display eines anderen Handys.
      • Fotografieren Sie ueber einer dunklen Flaeche, wenn das Foto hell ist, und umgekehrt, so finden Sie spaeter beim Beschneiden die Kante leichter.
      • Wischen Sie vor der Aufnahme den Staub mit einem weichen, trockenen Pinsel oder einem Mikrofasertuch vom Abzug, Staubkoerner auf den Scans muessen sonst spaeter von Hand entfernt werden.

      Handy

      Reinigen Sie das Objektiv, es hat fast immer Fingerabdruecke, und die kosten sofort Schaerfe und legen einen leichten Schleier ueber das Bild. Schalten Sie den Blitz vollstaendig aus, er ist die Hauptquelle fuer Reflexe und flaches, lebloses Licht. Fotografieren Sie in hoechster Qualitaet und ohne Zoom, gehen Sie lieber physisch naeher heran: Der Digitalzoom streckt nur die Pixel und schluckt Details.

      • Stellen Sie in den Kameraeinstellungen die hoechste Aufloesung ein.
      • Gibt es einen Modus zum Abfotografieren von Dokumenten oder Tabellen, probieren Sie ihn aus, er richtet das Bild von selbst aus und entfernt die Perspektive.
      • Schalten Sie aggressive Beauty-Filter und automatische Verbesserungen ab, sie verfaelschen die Farbe alter Aufnahmen und glaetten Details weg.
      • Fotografieren Sie im normalen JPG, das RAW-Format ist zu Hause meist ueberfluessig und macht die Arbeit nur komplizierter.
      • Pruefen Sie, ob das Objektiv beschlagen ist, falls das Handy gerade aus der Kaelte hereingebracht wurde.

      Bevor Sie die ganze Schachtel durchgehen, machen Sie eine Kontrollaufnahme und betrachten Sie sie auf dem Display in voller Groesse, indem Sie mit den Fingern hineinzoomen. Ist sie scharf, die Farbe gleichmaessig und kein Reflex zu sehen, ist die Szene richtig eingerichtet, und Sie koennen am Fliessband weiterfotografieren, ohne etwas neu einzustellen.

      So fotografieren Sie ein Foto gerade und ohne Reflexe ab

      Reflexe und ein schiefer Bildausschnitt sind die beiden Hauptgruende, warum Scans von zu Hause schlecht aussehen. Beides loest sich allein durch die Aufnahmetechnik, ganz ohne Ausruestung. Wenn Sie diese zwei Punkte beherrschen, ist der Rest Kleinigkeit. Goennen Sie sich fuenf Minuten, um an einem weniger wertvollen Foto zu ueben, dann merkt sich die Hand die richtige Haltung von selbst.

      Halten Sie das Handy parallel

      Die Kamera muss genau von oben auf das Foto blicken, parallel zum Tisch, nicht schraeg. Fotografieren Sie schraeg, wird aus dem rechteckigen Foto ein Trapez, und beim Ausrichten verlieren Sie einen Teil des Bildes und an Schaerfe. Schalten Sie in der Kamera das Gitter ein (in den Einstellungen gibt es den Punkt Raster), um die Kanten an den Linien auszurichten. Fotografieren Sie so, dass das Foto fast das ganze Bild ausfuellt, lassen Sie aber an den Raendern einen kleinen Rand zum Beschneiden, etwa einen Zentimeter auf jeder Seite.

      • Stellen Sie sich von oben ueber das Foto, halten Sie das Display des Handys parallel zum Tisch.
      • Kann das Handy eine Wasserwaage oder Libelle anzeigen, fangen Sie die Horizontale ein.
      • Am stabilsten ist es, das Handy an ein gerades Regalbrett zu druecken oder auf einen Buecherstapel zu stellen und das Foto unter das Objektiv zu schieben.
      • Bringen Sie die Kanten des Fotos mit den Linien des Gitters auf dem Display in Deckung, so sehen Sie sofort, ob es gerade ist oder nicht.

      Je genauer Sie schon bei der Aufnahme die Parallele treffen, desto weniger Arbeit haben Sie spaeter. Ein gerade aufgenommenes Bild muss nur beschnitten werden, ein schraeg aufgenommenes muss mit Perspektivverzerrung ausgerichtet werden, und die Ecken verschwimmen dabei. Investieren Sie lieber fuenf zusaetzliche Sekunden in die Position des Handys, als spaeter eine Minute in die Rettung einer schiefen Aufnahme im Editor.

      Beseitigen Sie Reflexe

      • Ein Reflex entsteht, wenn sich die Lichtquelle vom Glanz direkt ins Objektiv spiegelt. Um ihn zu beseitigen, aendern Sie den Neigungswinkel des Handys leicht oder drehen Sie das Foto selbst, bis der Reflex an den Rand wandert. Bewegen Sie es in kleinen Schritten und achten Sie auf das Display, der Reflex ist gut im Voraus zu sehen.
      • Fotografieren Sie nicht gegenueber von Fenster oder Lampe, das Licht muss von der Seite kommen.
      • Auch Ihr eigener Schatten ist ein Feind: Achten Sie darauf, dass Handy und Hand das Licht nicht verdecken, sonst erscheint auf der Aufnahme ein dunkler Streifen.
      • Bei besonders spiegelnden, glaenzenden Fotos hilft es, das Licht etwas zu streuen: Haengen Sie einen duennen weissen Vorhang oder Transparentpapier vor das Fenster, dann wird der Reflex weicher.
      • Ist der Reflex hartnaeckig, drehen Sie die ganze Szene: Stellen Sie den Tisch um oder setzen Sie sich auf die andere Seite, damit das Licht aus einem anderen Winkel kommt.

      Ob es einen Reflex gibt oder nicht, erkennen Sie am leichtesten vor der Aufnahme am Display. Neigen Sie das Handy langsam vor und zurueck und nach rechts und links und beobachten Sie, wie ein heller Fleck ueber die Oberflaeche des Abzugs wandert. Finden Sie die Position, in der der Fleck ganz verschwindet, und erst dann loesen Sie aus. Bei matten Fotos gibt es kaum Reflexe, der Hauptkampf gilt den glaenzenden.

      Damit es nicht verwackelt

      Halten Sie das Handy mit beiden Haenden und stuetzen Sie die Ellbogen auf dem Tisch ab. Das Handy hat einen Selbstausloeser von 2 bis 3 Sekunden, schalten Sie ihn ein, dann wackelt die Aufnahme im Moment des Druckens nicht. Machen Sie 2 bis 3 Aufnahmen von jedem Foto und waehlen Sie danach die schaerfste aus. Verwacklungen fallen besonders bei schwachem Abendlicht auf, wenn die Kamera laenger belichtet, deshalb ist hier eine stabile Auflage am wichtigsten.

      • Druecken Sie den Ausloeser nicht ruckartig, besser den Selbstausloeser oder die Lautstaerketaste verwenden.
      • Heben Sie im Halbdunkel das Licht an, nicht die ISO, Rauschen wirkt auf einer alten Aufnahme schmutzig.
      • Fotografieren Sie viel, finden Sie einen Rhythmus: hingelegt, ausgerichtet, zwei Aufnahmen, naechstes.
      • Pruefen Sie die Schaerfe nicht an der Miniaturansicht, sondern indem Sie das Bild auf dem ganzen Display vergroessern, die kleine Ansicht taeuscht.

      Verschiedene Formate und schwierige Aufnahmen

      In der Schachtel liegen meist Fotos unterschiedlicher Groesse und Verfassung, und jeder Typ verlangt seine eigene Vorgehensweise.

      • Kleine Fotos 6 mal 9 und kleiner. Gehen Sie mit dem Handy naeher heran, achten Sie aber darauf, dass die Kamera noch fokussiert, bei den meisten Handys liegt die kuerzeste Fokusdistanz bei etwa 8 bis 10 cm. Verschwimmt das Bild, ruecken Sie etwas zurueck.
      • Grosse Portraits und Gruppenaufnahmen. Hier ist gleichmaessiges Licht ueber die ganze Flaeche am wichtigsten, bei einem grossen Abzug bekommt man leicht eine helle Kante und eine dunkle Ecke. Fotografieren Sie bei gestreutem Licht vom Fenster.
      • Fotos unter Folie im Album. Nehmen Sie das Foto nach Moeglichkeit heraus, die Folie eines Magnetalbums spiegelt und verfaelscht die Farbe. Klebt der Abzug fest, reissen Sie ihn nicht mit Gewalt ab, fotografieren Sie ihn so, wie er ist, und daempfen Sie den Reflex behutsam durch Neigen.
      • Fotos im Rahmen hinter Glas. Glas erzeugt fast immer Reflexe und Spiegelungen. Nehmen Sie das Foto besser aus dem Rahmen, und wenn das nicht geht, fotografieren Sie in einem abgedunkelten Raum mit einer einzigen seitlichen Lichtquelle.
      • Verklebte oder bruechige Abzuege. Trennen Sie sie nicht mit Gewalt, Sie koennten die Emulsion zerreissen. Nehmen Sie auf, was zugaenglich ist, und legen Sie die schwierigen Faelle fuer die Handarbeit beiseite.

      So bearbeiten Sie die Aufnahmen auf dem Handy oder online

      Selbst eine gute Aufnahme braucht fast immer Feinschliff: ueberfluessigen Hintergrund beschneiden, Kanten ausrichten, Farbe korrigieren. Das geht schnell und kostenlos, in jedem eingebauten Editor des Handys. Ziel der Bearbeitung ist nicht zu beschoenigen, sondern dem Bild zurueckzugeben, wie es am Tag des Drucks aussah: gerade, sauber, mit natuerlicher Farbe. Streben Sie nicht nach dem glatten Look aus sozialen Netzwerken, ein altes Foto soll ein altes Foto bleiben, nur sauber.

      Grundlegende Bearbeitung

      • Beschneiden Sie den ueberfluessigen Hintergrund an den Raendern des Abzugs, sodass nur die Aufnahme selbst bleibt, ohne Tisch und Schatten.
      • Richten Sie den Horizont aus, falls das Bild leicht schief ist, in jedem Editor gibt es eine Drehung und ein Werkzeug zum Begradigen am Gitter.
      • Korrigieren Sie das Licht: Heben Sie Kontrast und Helligkeit etwas an, verblasste Fotos leben davon auf. Uebertreiben Sie nicht, sonst fressen die hellen Bereiche ins Weisse aus und die dunklen saufen ins Schwarze ab.
      • Entfernen Sie den Gelbstich: Verschieben Sie den Weissabgleich in Richtung Kuehl, dann wird das mit der Zeit vergilbte Papier neutraler. Orientierung ist, dass das Weiss auf der Aufnahme wirklich weiss wird und nicht cremefarben.

      Eine praktische Reihenfolge: zuerst Zuschnitt und Drehung, dann Helligkeit und Kontrast, und erst zum Schluss die Farbe. Korrigieren Sie die Farbe vor dem Beschneiden, verfaelscht der ueberfluessige gelbe Hintergrund die Automatik. Gehen Sie alles in kleinen, behutsamen Schritten an, eine alte Aufnahme laesst sich leicht ueberbearbeiten und in ein Plakat verwandeln. Ein guter Trick: Legen Sie das bearbeitete Bild eine Minute beiseite und sehen Sie es dann mit frischem Blick an, oft stellt sich heraus, dass Sie den Kontrast ueberzogen haben.

      Wenn das Foto Beschaedigungen hat

      Bei Kratzern, Knicken, Flecken und Verblassen reicht der einfache Editor nicht mehr aus, Helligkeitsregler entfernen das nicht. Hier hilft unser kostenloses Online-Werkzeug zur Fotorestaurierung auf gdefoto: Sie laden die aufgenommene Datei hoch, und es entfernt automatisch das Rauschen, erhoeht die Schaerfe und belebt die Farben. Das ist praktisch, wenn Sie schnell Dutzende Aufnahmen aus einem Album in Ordnung bringen muessen, sie einzeln von Hand zu saeubern waere viel zu zeitaufwaendig. Das Werkzeug arbeitet direkt im Browser, Sie muessen nichts installieren, und Ihre Fotos gehen nicht ueber die Bearbeitung hinaus.

      Die Logik ist einfach: Zuerst holen Sie das Maximum aus der Aufnahme selbst heraus, fotografieren gerade und bei gutem Licht, dann beseitigt der einfache Editor des Handys Geometrie und groben Farbstich, und erst danach putzt das Online-Werkzeug das nach, was uebrig bleibt, Rauschen, Truebung, Verblassen. Je besser die Ausgangsaufnahme, desto sauberer das Ergebnis, die Automatik erschafft nichts aus dem Nichts, sondern verstaerkt nur, was schon auf dem Bild vorhanden ist.

      Problem der AufnahmeWomit beheben
      Schiefes Bild, ueberfluessiger HintergrundZuschnitt und Drehung im Handy-Editor
      Matt, niedriger KontrastHelligkeit und Kontrast von Hand
      Gelbstich, verblasste FarbeWeissabgleich, dann Online-Restaurierung
      Rauschen, kleine Kratzer, TruebungOnline-Werkzeug zur Fotorestaurierung
      Riss, fehlender Teil eines GesichtsManuelle Restaurierung durch einen Profi

      Speichern Sie das Ergebnis in hoechster Qualitaet und loeschen Sie die Originalaufnahme nicht vom Handy, sie kann spaeter noch nuetzlich sein: Hat die Bearbeitung irgendwo uebertrieben, kehren Sie jederzeit zum Original zurueck und machen es neu. Gewoehnen Sie sich an, zwei Versionen der Datei nebeneinander zu behalten, wie aufgenommen und wie bearbeitet, dann gehen Sie kein Risiko ein.


      gdefoto

      Diese Schritte genuegen, um an einem Abend das ganze Familienalbum zu digitalisieren und sich keine Sorgen mehr darum machen zu muessen. Licht vorbereitet, gerade und ohne Reflexe aufgenommen, Farbe korrigiert, in Ordnern abgelegt und eine Sicherungskopie erstellt, und das Archiv ist in Sicherheit. Fuer den schnellen Feinschliff schauen Sie in unser kostenloses Werkzeug zur Fotorestaurierung, es saeubert von selbst das Rauschen, hebt die Schaerfe und gibt verblassten Aufnahmen ihre Farbe zurueck, damit Sie sich nicht mit jedem Bild einzeln abmuehen muessen.

      Eine sinnvolle Strategie ist diese: Die Masse der Aufnahmen durchlaufen Sie zu Hause nach dieser Anleitung und ueber das automatische Werkzeug, das ist schnell und kostenlos, und einige wenige, die Ihnen besonders am Herzen liegen oder besonders beschaedigt sind, legen Sie gesondert beiseite. Versuchen Sie nicht, eine schwer beschaedigte Aufnahme um jeden Preis mit Reglern herauszuholen, so geben Sie ihr leicht den Rest, bewahren Sie sie lieber, wie sie ist, und zeigen Sie sie einem Fachmann.

      Denn ehrlich gesagt: Es gibt Fotos, die der Automatik nicht gewachsen sind. Ist eine Aufnahme in der Mitte zerrissen, fast bis ins Weisse ausgebleicht, fehlt ein Teil des Gesichts oder ist es das einzige Foto eines geliebten Menschen, dann braucht es Handarbeit. Das automatische Werkzeug ist gut dort, wo die Daten auf dem Bild noch vorhanden sind und nur gesaeubert werden muessen, doch Verlorenes hinzuzeichnen kann es nicht. Unser Profi restauriert solche Aufnahmen von Hand: Er zeichnet verlorene Stellen nach, stellt Gesichtszuege wieder her und bringt die Farbe behutsam zurueck, ohne ein Gesicht in ein fremdes zu verwandeln. Wir versprechen kein Wunder dort, wo auf dem Foto keine Daten mehr sind, doch aus einer fast hoffnungslosen Aufnahme entsteht oft ein achtbares Ergebnis. Schicken Sie uns das Foto, der Profi sieht es sich an und sagt Ihnen ehrlich, was sich machen laesst und was es kosten wird. Manchmal ist eine einzige solche restaurierte Aufnahme alle Muehe wert.

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      Perfekt und ohne Aufwand?

      Schwieriger Fall, ein wichtiges Foto oder einfach keine Zeit? Unser Retuscheur bearbeitet Ihr Bild von Hand fuer Ihre Aufgabe.

      Haufige Fragen

      Ist die Fotorestaurierung kostenlos und muss ich mich registrieren?

      Ja, das Tool Foto wiederherstellen ist kostenlos, und du brauchst weder ein Konto noch eine E-Mail, um ein altes Bild zu reparieren. Seite oeffnen, Foto hochladen und das restaurierte Ergebnis erhalten.

      Was passiert mit meinen alten Fotos nach dem Hochladen?

      Dein Bild wird nur zur Wiederherstellung dieses Fotos verarbeitet und von uns weder veroeffentlicht noch weitergegeben. Die Dateien werden nur kurz gespeichert und nach der Verarbeitung geloescht.

      Welche Formate und Bildgroessen kann ich hochladen?

      Unterstuetzt werden gaengige JPG und PNG Dateien, auch Scans alter Abzuege und Handyfotos. Fuer das beste Ergebnis lade den schaerfsten Scan ohne starke Reflexe hoch.

      Wie gut werden Gesichter wiederhergestellt und Kratzer entfernt?

      Die KI zeichnet unscharfe Gesichter nach, entfernt Rauschen, Kratzer und Knicke und erhoeht die Schaerfe, sodass Portraets klarer wirken. Bei stark beschaedigten Fotos koennen feine Details geschaetzt werden.

      Funktioniert es auf dem Handy oder iPhone?

      Ja, es laeuft direkt im Mobilbrowser auf iPhone und Android, ganz ohne Installation. Fotografiere den alten Abzug oder waehle ihn aus der Galerie und starte die Wiederherstellung.

      Siehe auch

      Kostenlose Online-Foto-Tools

      Bearbeiten Sie Ihr Foto direkt im Browser, ohne Installation und Anmeldung: