Shein und AliExpress Foto-Anforderungen fuer Verkaeufer
Shein und AliExpress Foto-Anforderungen fuer Verkaeufer
Shein und AliExpress sind stark bildgetriebene Plattformen mit hohem Wettbewerb und mobilem Publikum. Wer hier verkauft, braucht klare, schnelle und regelkonforme Fotos. Dieser Leitfaden fasst die Vorgaben beider Marktplaetze zusammen und zeigt, wie Sie Ihre Bilder fuer den mobilen Feed optimieren.
Warum Bildqualitaet auf diesen Plattformen entscheidet
Shein und AliExpress leben von schnellem, mobilem Einkauf. Kaeufer scrollen durch endlose Kacheln und entscheiden in Sekundenbruchteilen, ob sie auf ein Produkt tippen. Das erste Bild muss sofort wirken, sonst geht das Angebot in der Masse unter, egal wie gut das Produkt tatsaechlich ist.
Beide Plattformen bewerten Angebote auch nach Bildqualitaet und Vollstaendigkeit. Klare, professionelle Fotos verbessern die Position in der Suche und senken die Ruecksendequote, weil der Kaeufer vorab genau sieht, was er erhaelt. Ein sauberes Bild ist damit zugleich Marketing und Reklamationsschutz.
Wir bereiten Produktbilder fuer Mode- und Accessoireanbieter auf und sehen, wie stark ein sauberes Hauptbild die Klickrate im mobilen Feed hebt. Auf Plattformen mit tausenden aehnlichen Angeboten ist das Bild oft der einzige Unterschied zwischen einem Verkauf und dem Uebersehenwerden.
Der Wettbewerb ist hier besonders hart, weil viele Anbieter dasselbe oder aehnliche Ware fuehren. Wer sich mit klaren, hochwertigen Fotos abhebt, gewinnt Sichtbarkeit, ohne den Preis senken zu muessen.
Denken Sie daran, dass Ihre Ware im Feed nicht allein steht, sondern zwischen dutzenden aehnlichen Angeboten erscheint. Nur ein Bild, das aus dieser Reihe heraussticht, bekommt ueberhaupt die Chance auf einen Klick und damit auf einen Verkauf.
Investieren Sie deshalb bewusst in gute Bilder, bevor Sie am Preis konkurrieren. Ein hochwertiges Foto erlaubt Ihnen oft, denselben Artikel teurer und trotzdem erfolgreicher zu verkaufen als ein Wettbewerber mit schwachen Aufnahmen.
Technische Mindestanforderungen
Beide Marktplaetze erwarten quadratische Bilder in guter Aufloesung. Das quadratische Format passt am besten in die mobilen Kachelansichten und wird ohne Zuschnitt dargestellt, sodass nichts von der Ware verloren geht.
- Empfohlenes Format: quadratisch, 1 zu 1
- Aufloesung: mindestens 800 x 800 px, empfohlen 1200 x 1200 px oder mehr
- Dateiformat: JPEG oder PNG
- Scharfe, gut ausgeleuchtete Aufnahme ohne Rauschen
Hoehere Aufloesung erlaubt den Kaeufern zu zoomen und Material sowie Verarbeitung zu pruefen, was gerade bei Mode und Accessoires wichtig ist. Fotografieren Sie mit Aufloesungsreserve, damit auch die Zoom-Ansicht scharf bleibt und Vertrauen schafft.
Skalieren Sie kleine Bilder niemals kuenstlich hoch, weil das zu Unschaerfe und sichtbarem Rauschen fuehrt. Ein natives Foto in hoher Aufloesung wirkt immer hochwertiger als ein hochgerechnetes und ueberzeugt den Kaeufer eher.
Achten Sie beim Export auf eine hohe Qualitaetsstufe, damit die Datei zwar klein genug fuer den schnellen Upload, aber frei von sichtbaren Kompressionsartefakten bleibt. Ein guter Kompromiss aus Groesse und Schaerfe ist auf mobilen Plattformen besonders wichtig.
Anforderungen an das Hauptbild
Das Hauptbild ist der wichtigste Klickfaktor. Es soll das Produkt vollstaendig, zentriert und ohne stoerende Elemente zeigen. Ein sauberer, heller Hintergrund ist in den meisten Kategorien Standard und laesst die Ware klar hervortreten.
Verboten sind im Hauptbild Werbetext, Preisstoerer, Rabattzeichen und fremde Logos. Solche Elemente fuehren zur Abstufung oder Ablehnung und wirken zudem unserioes. Das Produkt sollte den Rahmen weitgehend fuellen, damit es in der kleinen Kachel sofort erkennbar ist.
Einen neutralen Hintergrund erstellen Sie mit dem Hintergrund entfernen Tool. So erhalten Sie in wenigen Schritten ein sauberes, regelkonformes Katalogbild, das auf beiden Plattformen funktioniert.
Nehmen Sie sich fuer das Hauptbild die meiste Zeit, weil es allein ueber Klick oder Nichtbeachtung entscheidet. Ein starkes Hauptbild ist die Grundlage, auf der alle weiteren Bilder aufbauen.
Fotografieren Sie das Produkt moeglichst frontal und leicht erhoeht, damit die charakteristische Form sofort erkennbar ist. Ungewoehnliche Perspektiven wirken zwar kreativ, erschweren aber im schnellen Feed die Einordnung der Ware.
Kontrollieren Sie das Hauptbild abschliessend in der App-Vorschau, weil erst dort sichtbar wird, wie es zwischen den Angeboten der Konkurrenz wirkt.
Hintergrund und Bildaufbau
Fuer Katalogbilder wird ein weisser oder sehr heller neutraler Hintergrund erwartet. Er stellt die Ware frei und laesst Farben korrekt wirken. Zusaetzliche Bilder duerfen das Produkt in Anwendung, am Modell oder in einer Alltagsszene zeigen.
- Hauptbild: weisser oder heller neutraler Hintergrund
- Produkt fuellt den Rahmen ohne uebergrossen Rand
- Gleichmaessiges Licht ohne harte Schatten
- Keine ablenkenden Requisiten im Katalogbild
Ein sauberes, gleichmaessiges Weiss ist entscheidend, weil ein graustichiger oder unruhiger Hintergrund die Ware billig wirken laesst. Wie Sie ein reines Weiss erreichen, zeigt weisser Hintergrund fuer Produktfotos.
Sorgen Sie fuer einen gleichmaessig ausgeleuchteten Untergrund ohne sichtbare Kanten von Tisch oder Fotobox. Solche Details verraten eine unsaubere Aufnahme und mindern den professionellen Eindruck im schnellen Feed.
Verwenden Sie fuer den ganzen Katalog denselben Hintergrund und dieselbe Lichtstimmung. So entsteht ein einheitlicher Auftritt, der Ihre Angebote als zusammengehoerig und professionell erkennbar macht.
Mehrere Ansichten und Detailfotos
Kaeufer auf diesen Plattformen sind vorsichtig, weil Ware oft von unbekannten Anbietern kommt und die Erwartungen nicht immer erfuellt werden. Viele Blickwinkel und ehrliche Detailfotos bauen Vertrauen auf und senken Rueckgaben spuerbar.
- Front-, Seiten- und Rueckansicht
- Detailaufnahmen von Material, Naht und Verschluss
- Groessen- und Massreferenz im Bild
- Verpackung und vollstaendiger Lieferumfang
Zeigen Sie das Produkt so ehrlich wie moeglich. Ueberzogene Darstellungen fuehren zu Enttaeuschung, schlechten Bewertungen und einer hohen Ruecksendequote, die auf diesen Plattformen das Ranking beschaedigt.
Ordnen Sie die Bilder in einer sinnvollen Reihenfolge an, die den Kaeufer wie in einem kleinen Rundgang durch das Produkt fuehrt. So beantwortet die Bildstrecke die wichtigsten Fragen, bevor sie ueberhaupt gestellt werden.
Zeigen Sie bei komplexeren Produkten auch die Funktion, etwa geoeffnete Verschluesse, Innenfaecher oder bewegliche Teile. Solche Aufnahmen beantworten praktische Fragen und geben dem Kaeufer das Gefuehl, die Ware genau zu kennen.
Ein vollstaendiger, ehrlicher Bildersatz ist letztlich guenstiger als die Bearbeitung von Reklamationen und der Wertverlust retournierter Ware. Betrachten Sie gute Fotos daher als Investition, nicht als Kostenpunkt.
Mode und Bekleidung richtig zeigen
Mode ist auf Shein und AliExpress die groesste Kategorie. Kaeufer wollen Schnitt, Passform und Fall des Stoffs erkennen, bevor sie bestellen. Aufnahmen am Modell wirken deutlich staerker als reine Buegel- oder Flatlay-Bilder, weil sie die Wirkung am Koerper zeigen.
Zeigen Sie das Kleidungsstueck an einer Person oder Schaufensterpuppe sowie flach gelegt mit Detail von Stoff und Naht. Ergaenzen Sie immer eine Groessen- und Masstabelle als Bild, weil falsche Groessenvorstellungen der haeufigste Rueckgabegrund bei Mode sind.
Mehr zu Perspektiven, Licht und Faltentechnik finden Sie in Kleidung fotografieren fuer den Marktplatz. Dort wird auch erklaert, wie Sie Stoffe knitterfrei und farbtreu praesentieren.
Zeigen Sie bei Kleidung mindestens ein Foto in Bewegung oder am Koerper, damit der Kaeufer die tatsaechliche Passform einschaetzen kann. Ein reines Flatlay laesst zu viele Fragen zum Sitz offen.
Zeigen Sie bei Mode moeglichst Aufnahmen an verschiedenen Figurtypen oder zumindest klare Massangaben, damit ein breites Publikum die Passform einschaetzen kann. Das senkt Rueckfragen und Rueckgaben erheblich.
Halten Sie den Stoff vor der Aufnahme glatt und faltenfrei, weil Knitter im Bild billig wirken und die Qualitaet in Frage stellen. Ein kurzes Daempfen vor dem Fotografieren macht einen grossen Unterschied.
Groessentabelle als Bild einbinden
Eine klare Groessentabelle als eigenes Bild ist auf diesen Plattformen fast Pflicht, besonders bei Mode und Schuhen. Sie senkt die Rueckgabequote drastisch, weil Groessen zwischen Anbietern stark schwanken und Kaeufer ohne Masse verunsichert sind.
Gestalten Sie die Tabelle uebersichtlich mit den wichtigsten Massen wie Laenge, Breite, Brust- oder Huftweite in Zentimetern. Verzichten Sie auf ueberladene Grafiken und halten Sie die Schrift gross genug fuer die mobile Ansicht.
Ergaenzen Sie die Tabelle mit einem Hinweis, wie gemessen wird, damit der Kaeufer seine eigenen Masse richtig vergleicht. Ein kleines Schema zeigt anschaulich, an welchen Stellen gemessen wird.
Auch bei Nicht-Mode-Artikeln hilft eine Massangabe im Bild, etwa bei Accessoires, Deko oder Technik. Sie beugt der haeufigen Enttaeuschung vor, dass ein Produkt kleiner ausfaellt als erwartet.
Zeigen Sie das Kleidungsstueck idealerweise sowohl an einer Figur als auch flach gelegt, damit der Kaeufer Passform und Details getrennt beurteilen kann. Diese Kombination hat sich als besonders ueberzeugend erwiesen.
Zeigen Sie bei Oberteilen und Kleidern auch die Rueckansicht am Modell, weil der Schnitt hinten oft entscheidend fuer die Kaufentscheidung ist. Viele Anbieter vergessen diese Ansicht und verlieren dadurch Kaeufer.
Produktvideo als Pflicht-Ergaenzung
Beide Plattformen bevorzugen Angebote mit Video. Ein kurzer Clip von wenigen Sekunden zeigt Bewegung, Materialfall und echte Farbe und erhoeht die Kaufwahrscheinlichkeit spuerbar, besonders bei Mode und Accessoires.
Halten Sie das Video kurz, hell und ruhig. Zeigen Sie das Produkt aus mehreren Winkeln und, bei Mode, in Bewegung, damit der Fall des Stoffs sichtbar wird. Vermeiden Sie wackelige Aufnahmen und schnelle Schnitte, die unruhig wirken.
Ein Video ersetzt keine guten Standbilder, sondern ergaenzt sie. Die Kombination aus scharfem Hauptbild, mehreren Detailfotos und einem kurzen Clip ueberzeugt Kaeufer am staerksten.
Nutzen Sie fuer das Video dieselbe Lichtstimmung wie fuer die Fotos, damit Farbe und Look konsistent bleiben. Ein Bruch zwischen Video und Bildern wirkt unprofessionell und weckt Zweifel.
Eine gut lesbare Groessentabelle ist auch ein Vertrauenssignal: Sie zeigt, dass der Anbieter sorgfaeltig arbeitet und den Kaeufer nicht im Unklaren laesst. Gerade bei unbekannten Shops wirkt das ueberzeugend.
Farbtreue und echte Darstellung
Farbabweichungen sind auf diesen Plattformen ein Hauptgrund fuer Reklamationen und Rueckgaben. Der Kaeufer erwartet exakt die Farbe aus dem Foto. Ein falscher Weissabgleich oder starke Filter verfaelschen den Eindruck und fuehren zu Enttaeuschung nach dem Kauf.
Fotografieren Sie bei neutralem Licht und korrigieren Sie die Farbe in der Nachbearbeitung. Zeigen Sie Farbvarianten in eigenen Einzelbildern unter denselben Lichtbedingungen, damit der Kaeufer die richtige Variante waehlen kann.
Die Anleitung Weissabgleich in Photoshop hilft dabei, neutrale und realistische Farben zu erreichen. Verzichten Sie auf Schoenungsfilter, die kurzfristig gefallen, aber langfristig Vertrauen kosten.
Pruefen Sie die Farbe auf mehreren Bildschirmen, weil Displays sehr unterschiedlich darstellen. Was auf Ihrem Geraet stimmig wirkt, kann auf einem anderen zu warm oder zu kalt erscheinen.
Laden Sie das Video in guter Aufloesung hoch und achten Sie auf einen ruhigen, gut beleuchteten Aufbau. Ein wackeliges oder dunkles Video schadet dem Eindruck mehr, als es nuetzt.
Zeigen Sie im Video ruhig auch die Groesse im Verhaeltnis zu einer Hand oder einem Alltagsgegenstand. Bewegte Groessenreferenzen wirken oft ueberzeugender als eine reine Massangabe.
Verbotene Elemente im Bild
Beide Marktplaetze untersagen Zusaetze, die den Kaeufer taeuschen oder gegen Markenrechte verstossen. Wer sie verwendet, riskiert Abstufung oder Sperrung des Angebots und im Wiederholungsfall Einschraenkungen des Kontos.
- Werbetext, Preise und Rabattstoerer im Hauptbild
- Wasserzeichen und fremde Shop-Logos
- Fotos anderer Anbieter oder Markenbilder ohne Rechte
- Irrefuehrende Montagen, die nicht der echten Ware entsprechen
Setzen Sie auf klare Fotos Ihrer tatsaechlichen Produkte. Authentische Bilder senken langfristig die Rueckgabequote und schuetzen Ihr Konto vor Beanstandungen.
Pruefen Sie auch den Bildrand auf versehentlich sichtbare fremde Verpackungen oder Logos. Solche Details wirken unprofessionell und koennen bei Markenware zu Problemen fuehren.
Bei metallischen oder glaenzenden Produkten ist der Weissabgleich besonders heikel, weil Reflexe die Farbe verfaelschen. Nutzen Sie hier diffuses Licht und pruefen Sie die neutralen Grautoene besonders genau.
Legen Sie fuer wiederkehrende Farbtoene feste Bearbeitungswerte fest, damit dieselbe Farbe ueber alle Aufnahmen hinweg identisch erscheint. Das erspart spaeter muehsames Nachjustieren einzelner Bilder.
Optimierung fuer den mobilen Feed
Fast alle Kaeufe laufen ueber die App. Ihre Bilder erscheinen zuerst als kleine Kacheln in einem schnellen, endlosen Feed. Ein Motiv, das am Monitor gut aussieht, kann auf dem Handy unklar wirken und wird dann uebersprungen.
Testen Sie jedes Hauptbild in Briefmarkengroesse: Ist das Produkt sofort erkennbar? Fuellt es den Rahmen? Ist die Farbe eindeutig? Wenn nicht, ruecken Sie naeher heran und vereinfachen Sie den Bildaufbau, bis die Ware auch winzig klar bleibt.
Setzen Sie auf hohen Kontrast und ausreichende Helligkeit, weil dunkle Bilder im mobilen Feed untergehen. Ein helles, klares Motiv gewinnt den Blick im Wettbewerb mit vielen aehnlichen Angeboten.
Kontrollieren Sie Ihr fertiges Angebot einmal komplett in der jeweiligen App, bevor Sie es dauerhaft laufen lassen. So sehen Sie genau, wie Kaeufer Ihre Bilder in der Praxis wahrnehmen.
Halten Sie den Bildaufbau bewusst schlicht, damit im schnellen Feed nichts vom Produkt ablenkt. Weniger ist hier fast immer mehr, weil der Kaeufer in Sekundenbruchteilen entscheidet.
Vermeiden Sie es, alle Farbvarianten in ein einziges Sammelbild zu packen. Der Kaeufer will die gewuenschte Farbe klar und einzeln sehen, bevor er sie auswaehlt und bestellt.
Einheitlicher Stil ueber alle Angebote
Ein durchgaengiger Bildstil laesst Ihren Shop serioes und wiedererkennbar wirken. Das ist besonders wichtig auf Plattformen, auf denen Kaeufer neuen Anbietern zunaechst skeptisch begegnen und nach Verlaesslichkeit suchen.
Legen Sie einheitliche Vorgaben fest: gleicher Hintergrund, gleiche Perspektive, gleiches Format und gleiche Lichtstimmung. So heben Sie sich von unsauberen Wettbewerbern ab und wirken vertrauenswuerdiger, was sich direkt in hoeheren Klick- und Kaufraten niederschlaegt.
Konsistenz zahlt sich auch bei Kollektionen aus, weil zusammengehoerende Artikel als Serie erkennbar sind und Kaeufer zum Kauf mehrerer Teile anregen. Ein stimmiger Auftritt wirkt wie eine gepflegte Marke.
Halten Sie Ihre Aufnahmeeinstellungen schriftlich fest, damit Sie den gleichen Look auch bei neuen Artikeln Wochen spaeter reproduzieren koennen, ohne lange zu experimentieren.
Ein heller, kontrastreicher Bildaufbau setzt sich im endlosen Scrollen am besten durch. Testen Sie im Zweifel zwei Varianten des Hauptbilds und behalten Sie die mit der besseren Klickrate.
Bildrechte und Modellfotos
Verwenden Sie ausschliesslich eigene Fotos oder Bilder, an denen Sie die Rechte besitzen. Das Kopieren von Bildern anderer Anbieter oder von Markenfotos aus dem Internet kann zu Beanstandungen und zur Sperrung fuehren.
Bei Modellfotos brauchen Sie die Einwilligung der abgebildeten Person zur kommerziellen Nutzung. Klaeren Sie das vorab schriftlich, besonders wenn Sie mit externen Modellen oder Fotografen zusammenarbeiten.
Eigene Fotos haben zudem einen Verkaufsvorteil: Sie zeigen die tatsaechliche Ware im echten Zustand und heben Ihr Angebot von austauschbaren Katalogbildern ab, die viele Wettbewerber nutzen.
Schuetzen Sie Ihre eigenen Bilder bei Bedarf mit einem dezenten Wasserzeichen in den Zusatzbildern, niemals im Hauptbild, das sauber und ansprechend bleiben muss.
Bewahren Sie Ihre Originaldateien geordnet auf, damit Sie jederzeit neue Zuschnitte oder Formate erzeugen koennen, ohne das Produkt erneut fotografieren zu muessen. Das spart bei wachsendem Sortiment viel Zeit.
Klaeren Sie Nutzungsrechte schriftlich, bevor Sie Modell- oder Fremdfotos einsetzen, um spaeteren Streit zu vermeiden. Eigene Aufnahmen sind rechtlich immer die sicherste und zugleich verkaufsstaerkste Loesung.
Retouren durch bessere Bilder senken
Rueckgaben sind im schnellen Modehandel ein grosser Kostenfaktor und schaden zudem dem Ranking. Ein grosser Teil davon entsteht, weil Bild und Ware nicht uebereinstimmen, sei es in Farbe, Groesse oder Material.
Ehrliche, vollstaendige Bilder mit korrekter Farbe und klarer Massangabe senken die Rueckgabequote messbar. Der Kaeufer weiss vorab genau, was er bekommt, und ist seltener enttaeuscht, wenn die Ware ankommt.
Zeigen Sie auch kleine Besonderheiten oder Abweichungen offen, etwa eine bestimmte Materialstruktur oder einen speziellen Schnitt. Was der Kaeufer vorher gesehen hat, reklamiert er nicht.
Rechnen Sie die Kosten einer Rueckgabe gegen den Aufwand fuer bessere Bilder. Meist ist die Investition in klare Fotos deutlich guenstiger als die Bearbeitung und der Wertverlust retournierter Ware.
Verweisen Sie in der Beschreibung auf die gezeigten Bilder, damit Text und Foto zusammenwirken. Ein Kaeufer, der Angaben im Bild bestaetigt findet, fasst schneller Vertrauen und bestellt eher.
Haeufige Ablehnungsgruende
Diese Fehler fuehren am haeufigsten zu Abstufung oder Ablehnung. Ein kurzer Gegencheck vor dem Upload spart Nacharbeit und Sichtbarkeit.
- Bild kleiner als 800 px oder sichtbar unscharf
- Werbetext oder Wasserzeichen im Hauptbild
- Nicht quadratisches Hauptbild mit abgeschnittener Ware
- Fremde oder gestohlene Bilder
- Farbstichige oder zu dunkle Aufnahme
- Fehlende Massangaben bei Mode
Legen Sie sich eine feste Pruefreihenfolge zurecht, in der Sie Format, Groesse, verbotene Elemente und Farbe kontrollieren, bevor Sie ein Angebot einstellen.
Wenn ein Angebot trotz gutem Produkt schlecht laeuft, ist oft das Hauptbild die Ursache. Tauschen Sie es gegen eine hellere, klarere Aufnahme aus und beobachten Sie die Wirkung auf Klick- und Kaufrate.
Berechnen Sie die wahren Kosten einer Rueckgabe inklusive Versand, Pruefung und moeglichem Wertverlust. Gemessen daran ist die Investition in klare, ehrliche Bilder fast immer die guenstigere Wahl.
Pruefplan vor dem Upload
Diese Liste sichert ab, dass Ihr Angebot alle Vorgaben erfuellt und im mobilen Feed ueberzeugt.
- Quadratisches Hauptbild, mindestens 1200 px, weisser Hintergrund
- Kein Text, Logo oder Wasserzeichen im Hauptbild
- Mehrere Ansichten, Detailfotos und Massreferenz vorhanden
- Farbvarianten einzeln und farbtreu gezeigt
- Groessentabelle als Bild eingebunden
- Kurzes Produktvideo ergaenzt
- Darstellung als kleine Kachel auf dem Handy getestet
Wenn alle Punkte erfuellt sind, ist Ihr Angebot fuer den schnellen mobilen Handel optimal aufgestellt. Gehen Sie die Liste bei jedem neuen Artikel kurz durch, bis der Ablauf zur Routine wird.
Gehen Sie diesen Pruefplan gerade bei schnellem Sortimentwechsel diszipliniert durch. Im Tempo des Modehandels schleichen sich sonst leicht Fehler ein, die einzelne Angebote unnoetig schwaechen.
Wann sich die Auslagerung lohnt
Wer viele Artikel im schnellen Modehandel fuehrt, muss laufend neue Bilder aufbereiten. Ab einem gewissen Volumen ist es wirtschaftlicher, das Freistellen, den Farbabgleich und die einheitliche Formatierung an ein Team zu geben und die eigene Zeit in Sortiment und Marketing zu stecken.
Wir bereiten Bilderserien im Stapel auf: quadratischer Zuschnitt, weisser Hintergrund, Farbabgleich und konsistente Groessen fuer die ganze Kollektion. So bleiben alle Angebote einheitlich und regelkonform, auch bei schnellem Sortimentwechsel.
Fertige Uploads erzeugen Sie auch selbst mit dem Tool Produktfotos vorbereiten online, das Freistellen und Formatierung in einem Schritt uebernimmt.
Rechnen Sie den Aufwand ehrlich durch: Wenn die Bildbearbeitung Sie regelmaessig viele Stunden pro Woche kostet, ist die Auslagerung meist guenstiger als die verlorene Verkaufszeit.
Ein festes Aufnahmeset mit gleichbleibendem Hintergrund und Licht macht die Auslagerung besonders effizient, weil eingehende Bilder bereits konsistent sind und nur noch feinjustiert werden muessen.
So gewinnen Sie Zeit fuer Einkauf und Vermarktung, waehrend die Bildqualitaet ueber die gesamte Kollektion hinweg auf gleichbleibend hohem Niveau bleibt.
Haeufige Fragen
Welches Bildformat ist ideal?
Quadratisch im Verhaeltnis 1 zu 1, mindestens 800 x 800 px, empfohlen 1200 x 1200 px oder mehr.
Brauche ich ein Video?
Ein kurzes Video wird stark bevorzugt und erhoeht die Kaufwahrscheinlichkeit, besonders bei Mode und Accessoires.
Muss der Hintergrund weiss sein?
Fuer das Hauptbild wird ein heller, neutraler Hintergrund erwartet. Zusatzbilder duerfen das Produkt am Modell oder in Anwendung zeigen.
Darf ich Werbetext einfuegen?
Nein, im Hauptbild sind Text, Preise und Rabattstoerer nicht erlaubt und fuehren zur Abstufung.
Wie senke ich Rueckgaben?
Mit farbtreuen Bildern, mehreren Ansichten und einer klaren Groessentabelle als Bild, damit die Ware den Erwartungen entspricht.
Welche Bildreihenfolge ist sinnvoll?
Beginnen Sie mit dem freigestellten Hauptbild, gefolgt von Modell- oder Anwendungsbild, dann Detail- und Massfotos, Groessentabelle und zuletzt Verpackung. Diese Abfolge fuehrt den Kaeufer logisch durch das Produkt.
Reichen Handyfotos aus?
Ja, ein aktuelles Smartphone liefert bei gutem Licht und sauberem Hintergrund voellig ausreichende Bilder fuer beide Plattformen. Entscheidend sind Licht, Aufbau und Nachbearbeitung, nicht die teure Kamera.
Kostenlose Online-Foto-Tools
Bearbeiten Sie Ihr Foto direkt im Browser, ohne Installation und Anmeldung: