Foto online zuschneiden
Präziser Zuschnitt nach Seitenverhältnis für jede Plattform. Die Verarbeitung läuft auf unserem eigenen Server, deine Dateien landen nie in der Cloud.
Welches Verhältnis für welche Plattform
- 1:1 (quadratisch), Instagram-Feed, Avatare, Anzeigen-Vorschaubilder, Produkt-Thumbnails
- 4:5, vertikaler Instagram-Post, optimal für den Feed
- 9:16, Stories, Reels, TikTok, YouTube Shorts
- 16:9, YouTube-Cover, Video, Cover für Telegram-Kanäle
- 3:4, vertikales Format für Kataloge und Marktplätze
- 4:3, klassisches horizontales Verhältnis, Dokumentenfotos
- Eigenes, das Verhältnis manuell festlegen, zum Beispiel 21:9 für breite Banner
So funktioniert es
- Lade ein Foto hoch
- Wähle ein Seitenverhältnis
- Ziehe den Rahmen und ändere seine Größe, um genau den gewünschten Bereich zu treffen
- Klicke auf Zuschneiden
Häufige Fragen
Geht Qualität verloren?
War die Vorlage ein JPG, wird beim Speichern des Ergebnisses die übliche JPG-Komprimierung angewendet (ohne sichtbaren Verlust). PNG und WebP bleiben verlustfrei.
Welches Ausgabeformat hat das Ergebnis?
Dasselbe wie die Eingabe: JPG → JPG, PNG → PNG, WebP → WebP.
Kann man auch drehen?
Vorerst nur Zuschnitt nach Verhältnis. Zum Drehen nutze Photoshop oder die Bordmittel deines Systems.
Gibt es Limits?
Bis 25 MB pro Datei, 30 Dateien pro Minute, 200 pro Tag pro IP.
Verwandte Werkzeuge
- Für den Marktplatz vorbereiten, Zuschnitt nach Presets + Größenanpassung + EXIF-Bereinigung in einem Durchgang
- Foto komprimieren, wenn du zusätzlich die Dateigröße verringern willst
- Format-Konverter
Welche Seitenverhältnisse und Größen die Plattformen verlangen
Das Seitenverhältnis entscheidet, wie dein Artikel in der Suche aussieht, die Pixelgröße entscheidet, ob er beim Heranzoomen scharf bleibt. Amazon.de erwartet, dass das Produkt mindestens 85 Prozent des Bildes ausfüllt, und verlangt 1600 Pixel oder mehr auf der langen Seite, damit der Zoom aktiv wird; 2000x2000 ist eine sichere Arbeitsgröße. Otto und Zalando arbeiten mit dem Hochformat 3:4 beziehungsweise 4:5, wobei die Freistellung vor weißem Hintergrund Pflicht ist. Kleinanzeigen zeigt die Vorschau im Quadrat 1:1 und öffnet das volle Bild im Originalverhältnis, deshalb bereitest du die Anzeige am besten quadratisch vor. Zwei Verhältnisse innerhalb einer Kategorie zu mischen zerstört das Raster der Übersichtsseite.
Soziale Netzwerke folgen eigenen Regeln. Ein vertikaler Beitrag im Verhältnis 4:5 nutzt die volle Bildschirmhöhe im Feed, ohne beschnitten zu werden. Stories, Reels und kurze Hochkantvideos brauchen 9:16 bei 1080x1920. Videocover und Kanalköpfe laufen in 16:9 ab 1280x720. Newsletter-Banner und Website-Header nutzen 3:2 oder ein breites 21:9.
Praktisch heißt das: mit Rand um das Motiv fotografieren, eine einzige Masterdatei in voller Auflösung behalten und daraus für jedes Ziel einen eigenen Zuschnitt ziehen. So ziehst du nie einen bereits beschnittenen Rahmen wieder auf.
Prüfe außerdem, wie die Plattform das Vorschaubild darstellt. Viele Kataloge zeigen in der Trefferliste eine quadratische Vorschau, auch wenn die Detailseite hochkant ist, und ein Hochformat wird dann mittig beschnitten. Bei langgestreckten Artikeln, etwa einem Kleid oder einem Ski, bleibt in der quadratischen Vorschau nur die Mitte übrig. Für solche Kategorien lohnen sich zwei Varianten: das Hochformat für die Detailseite und ein separates Quadrat für die Liste, in dem der Artikel vollständig hineinpasst.
Zuschneiden ohne Qualitätsverlust und ohne Wichtiges abzuschneiden
Die Grundregel der Produktfotografie lautet: Der Artikel füllt das Bild, berührt aber die Ränder nicht. Lass auf jeder Seite 5 bis 10 Prozent freien Rand. Diese Luft ist eine Versicherung, denn die Plattformen legen eigene Elemente über dein Bild: das Rabattabzeichen in einer Ecke, den Merkzettel-Button, das Preisschild, das Profilsymbol in Stories, und im Feed werden die Ränder je nach Gerät noch einmal beschnitten.
Für Hochkantvideo brauchst du unten zusätzlichen Puffer. Die untersten 250 bis 300 Pixel eines 1920er Rahmens liegen unter Untertiteln, Schaltflächen und Bedienleisten, dort gehören weder Logo noch Text hin. Bei einem Katalogbild ist die sichere Zone einfacher: Produkt mittig, oben etwas mehr Raum als unten, damit der Artikel optisch nicht absackt.
Das Zuschneiden selbst verschlechtert nichts. Du verwirfst Pixel, die übrigen werden nicht neu berechnet. Der Verlust kommt später, wenn der Ausschnitt wieder auf die geforderte Größe hochgezogen wird. Schneide deshalb immer vom größten vorhandenen Original zu und prüfe das Ergebnis: Fällt die kurze Seite unter 1000 Pixel, ist das Bild für einen Marktplatz bereits zu schwach. Dann lieber neu fotografieren als Auflösung erzwingen.
Für Serienarbeit hat sich eine Gewohnheit bewährt: Lege den Rahmen einmal an einem Referenzbild fest, merke dir Größe und Position und wende dieselben Werte auf die ganze Charge an. Wer jedes Bild frei nach Augenmaß beschneidet, erzeugt Maßstabsschwankungen, die genau im Katalograster auffallen, wo die Artikel direkt nebeneinander stehen.
Skalieren: Verkleinern, Vergrößern, Interpolation und Dateigröße
Verkleinern und Vergrößern sind grundverschiedene Vorgänge. Beim Verkleinern mittelt die Software benachbarte Pixel, Information ist reichlich vorhanden, das Ergebnis ist fast immer sauber. Beim Vergrößern müssen Pixel erfunden werden, es entstehen Weichzeichnung, matschige Kanten und Treppchen an Konturen. Die praktische Obergrenze eines klassischen Algorithmus liegt bei etwa 150 bis 200 Prozent, darüber hinaus braucht es einen spezialisierten Upscaler.
Die Interpolationsmethode ist entscheidend. Bilinear ist schnell, verschmiert aber feine Details. Bikubisch hält Kanten schärfer und eignet sich für Fotografie. Lanczos bewahrt bei starker Verkleinerung die meisten Mikrodetails, kann aber an kontrastreichen Grenzen einen leichten Halo hinterlassen, etwa auf weißem Hintergrund um ein dunkles Produkt.
Nach jeder Verkleinerung wirkt das Bild weicher als das Original, weil der Mikrokontrast weggemittelt wurde. Das Nachschärfen gehört deshalb ganz ans Ende, in die endgültige Größe, und maßvoll: Überschärfung liest sich auf der Artikelseite als schmutzige Kontur und weißer Saum um das Produkt.
Die Dateigröße sinkt nicht linear. Halbiert man jede Seite, viertelt sich die Fläche, und ein JPG schrumpft typischerweise auf ein Drittel bis ein Fünftel. Für ein Produktbild sind 300 bis 600 Kilobyte bei 1500x2000 ein vernünftiges Ziel, scharf genug und schnell geladen.
Auch die Reihenfolge zählt. Richtig ist: zuschneiden, dann auf die Zielgröße skalieren, dann schärfen, dann speichern. Dreht man die Schritte um und schärft vor dem Verkleinern, wird das hinzugefügte Mikrodetail beim Skalieren weggemittelt, während die Artefakte bleiben. Und setze die Größe nie höher an, als die Plattform tatsächlich verlangt: Überzählige Pixel machen die Datei schwer, liefern aber kein einziges neues Detail.
Typische Zuschnittfehler und wie du sie vermeidest
Angeschnittenes Produkt. Der teuerste Fehler: die abgeschnittene Schuhspitze, der über den Rand laufende Taschenhenkel, der gekappte Flaschendeckel. In der Vorschau wirkt das wie ein Mangel und drückt die Klickrate. Prüfe alle vier Kanten vor dem Speichern, nicht erst nach der Veröffentlichung.
Schiefer Horizont. Ein Tisch, ein Regal oder eine Wand zwei Grad aus der Achse lassen die ganze Anzeige laienhaft aussehen. Zuschneiden hilft dagegen nicht: erst ausrichten, dann zuschneiden, sonst frisst die Drehung noch mehr Nutzfläche.
Uneinheitlicher Katalog. Wenn manche Bilder quadratisch und andere hochkant sind und das Produkt jedes Mal anders groß erscheint, zerfällt das Raster. Lege eine Vorlage fest: ein Verhältnis, ein Randabstand, eine Produktgröße, und halte sie über die gesamte Serie durch.
Zuschnitt aus der Vorschau. Wer aus einer verkleinerten Kopie oder einem Screenshot schneidet, bekommt garantiert Matsch. Schneide nur das Original.
Aus der Mitte gerutschtes Motiv. Der Artikel klebt ohne gestalterischen Grund an einer Kante. Setze ihn mittig oder auf ein Drittel, aber überall gleich.
Mehrfaches Neuspeichern. Jeder Zyklus aus Öffnen, Zuschneiden und Speichern als JPG fügt Artefakte hinzu. Alles in einem Durchgang erledigen und einmal speichern.
Die Bedienzone ignoriert. Ein Logo oder ein Text direkt in der Bildecke landet früher oder später unter dem Rabattabzeichen oder unter einer Schaltfläche. Halte alle wichtigen Elemente innerhalb der mittleren 80 Prozent der Fläche.