WLAN-QR-Code erstellen: So verbinden sich Gäste ohne Passwort-Eingabe
WLAN-QR-Code erstellen: So verbinden sich Gäste ohne Passwort-Eingabe
WLAN-QR-Code erstellen: so geht es
Für einen WLAN-QR-Code brauchen Sie drei Angaben: den Netzwerknamen, das Passwort und die Art der Verschlüsselung. Sie tragen sie in einen Generator ein, erhalten ein Bild, und Ihr Gast hält die Handykamera darauf und ist im Netz, ohne dass jemand das Passwort buchstabieren muss. Im Folgenden der Reihe nach: wie Sie den Code erstellen, wie man sich damit auf iPhone und Android verbindet, warum er manchmal nicht funktioniert und wie Sie ihn drucken.
Was Sie über Ihr Netzwerk wissen müssen
Der Netzwerkname (auch SSID genannt) ist der Name, den Sie in der WLAN-Liste Ihres Handys sehen. Er muss exakt eingegeben werden: mit denselben Groß- und Kleinbuchstaben, Leerzeichen und Ziffern. Für ein Handy sind „Home_5G“ und „home_5g“ zwei verschiedene Netze.
Auch das Passwort wird Zeichen für Zeichen eingegeben. Meist steht es auf dem Aufkleber des Routers oder in dessen Einstellungen. Haben Sie das Passwort geändert, nehmen Sie das aktuelle und nicht das Werkspasswort vom Aufkleber.
Die Verschlüsselung finden Sie in den Router-Einstellungen im Bereich WLAN. Die meisten Heimrouter nutzen WPA2. Wenn Sie unsicher sind, beginnen Sie deshalb mit der Option WPA/WPA2.
Wo Sie Netzwerkname und Passwort finden
Am einfachsten geht es mit einem Handy oder Computer, der schon mit dem Netz verbunden ist. In den WLAN-Einstellungen steht der genaue Name, und in den Verbindungsdetails lässt sich das gespeicherte Passwort meist nach einer Bestätigung Ihrer Identität anzeigen.
Der zweite Weg ist der Router selbst. Auf dem Werksaufkleber an der Unter- oder Rückseite stehen der voreingestellte Netzwerkname und das Passwort. Sie gelten nur, wenn sie seit der Einrichtung niemand geändert hat.
Der dritte Weg ist die Benutzeroberfläche des Routers. Im WLAN-Bereich sehen Sie Name, Passwort und Sicherheitstyp. Dort erkennen Sie auch, ob der Router ein Netz ausstrahlt oder zwei mit unterschiedlichen Namen für 2,4 und 5 GHz.
WLAN-QR-Code in einer Minute erstellen
Öffnen Sie den QR-Code-Generator und wechseln Sie zum Tab Wi-Fi. Dann sind es vier Schritte.
- Tragen Sie den Namen in das Feld „Netzwerkname (SSID)“ ein.
- Geben Sie das Passwort ein und wählen Sie die Verschlüsselung: WPA/WPA2, WEP oder „Ohne Passwort“.
- Ist das Netz versteckt, setzen Sie den Haken bei „Verstecktes Netzwerk“.
- Laden Sie den Code als PNG in der passenden Größe oder als SVG für den Druck herunter.
Der Code entsteht sofort und aktualisiert sich beim Tippen, einen eigenen Button „Erstellen“ gibt es nicht. Testen können Sie gleich: Halten Sie die Handykamera auf den Bildschirm.
Der Code lässt sich auch am Handy erstellen: Das Tool läuft im mobilen Browser genauso wie am Computer. Die fertige Datei liegt in den Downloads und kann von dort verschickt oder gedruckt werden.
Welche Verschlüsselung wählen: WPA, WEP oder ohne Passwort
WPA/WPA2 passt für fast alle Heim- und Büronetze mit normalem Passwort. Es ist der voreingestellte Wert, und Sie sollten ihn nur ändern, wenn Sie sicher wissen, dass das Netz anders eingerichtet ist.
WEP ist ein altes Schutzverfahren, das es noch auf sehr alten Routern gibt. Steht in Ihrem Router WEP, wählen Sie es auch im Generator, sonst verbindet sich das Handy nicht.
„Ohne Passwort“ ist für offene Netze gedacht. Das Passwortfeld wird dann nicht verwendet: In den Code kommt nur der Netzwerkname.
Eine eigene Option für WPA3 hat das Tool nicht. Läuft der Router im Mischbetrieb WPA2/WPA3, wählen Sie WPA/WPA2. Netze mit Anmeldung per Benutzername und Passwort (Firmennetze, WPA2-Enterprise) unterstützt das Tool nicht.
QR-Code für ein verstecktes WLAN
Ein verstecktes Netz zeigt seinen Namen nicht in der Liste, und das Handy findet es nicht von allein. Setzen Sie den Haken bei „Verstecktes Netzwerk“: Im Code steht dann der Hinweis, dass das Netz über den Namen gesucht werden soll. Ohne ihn meldet das Handy womöglich, das Netz sei nicht gefunden worden, obwohl Name und Passwort stimmen.
Was in einem WLAN-QR-Code steht
Ein WLAN-QR-Code enthält keinen Link und ruft keine Website auf. Darin steht eine einfache Textzeile der Form WIFI:T:WPA;S:Name;P:Passwort;; Das Handy erkennt sie am Anfang WIFI: und bietet die Verbindung an. T steht für die Verschlüsselung, S für den Netzwerknamen, P für das Passwort, H für das Merkmal „verstecktes Netz“.
Enthält der Name oder das Passwort ein Semikolon, ein Komma, einen Doppelpunkt, ein Anführungszeichen oder einen Backslash, muss davor jeweils ein Backslash stehen. Das Tool erledigt das selbst, von Hand müssen Sie nichts maskieren.
Daraus folgt etwas Wichtiges: Das Passwort steht im Klartext im Code. Wer den Code scannt, kann sich nicht nur verbinden, sondern das Passwort auch lesen.
Hauptnetz oder Gastnetz: wofür der Code gedacht sein sollte
Kann Ihr Router ein Gastnetz einrichten, erstellen Sie den Code dafür. Ein Gastnetz bietet Internet, lässt Besucher aber in der Regel nicht an Ihre Computer, Drucker und Netzlaufwerke. Das Passwort können Sie jede Woche ändern, ohne Ihre eigenen Geräte neu einzurichten.
Ein Code für das Hauptnetz ist zu Hause sinnvoll, wenn vertraute Menschen zu Besuch kommen. Im Café, im Salon, im Büro oder in der Ferienwohnung sollten Sie das Hauptpasswort besser gar nicht herausgeben.
Zeigt der Router zwei Netze mit unterschiedlichen Namen für die beiden Frequenzbänder, wählen Sie eines und erstellen den Code dafür. Zwei Codes gehen auch, aber dann beschriften Sie sie, damit niemand raten muss.
Der WLAN-QR-Code ist kostenlos und läuft nicht ab
Der Code wird direkt im Browser erstellt, kostenlos und ohne Anmeldung. Netzwerkname und Passwort werden dabei nicht an den Server gesendet: Beim Tab Wi-Fi geht keine Kopie des Codes an das Studio.
Ein Ablaufdatum hat der Code nicht. Er hängt nicht von der Website ab und funktioniert, bis Sie Netzwerknamen oder Passwort am Router ändern.
Per QR-Code mit dem WLAN verbinden
Die Verbindung dauert ein paar Sekunden: Die Kamera liest den Code, das Handy zeigt den Netzwerknamen und bietet den Beitritt an. Eine eigene App ist dafür meist nicht nötig.
WLAN-QR-Code mit dem iPhone scannen
Öffnen Sie die App Kamera und richten Sie sie so auf den Code, dass er ganz im Bild ist. Auf dem Display erscheint ein Hinweis mit dem Angebot, dem Netz beizutreten. Tippen Sie darauf und bestätigen Sie die Verbindung.
Das iPhone versteht WLAN-Codes ab iOS 11. Erscheint kein Hinweis, prüfen Sie in den Kamera-Einstellungen, ob das Scannen von QR-Codes eingeschaltet ist.
Halten Sie das Handy so, dass der Code etwa ein Drittel des Bildes füllt. Zu nah kann die Kamera nicht scharfstellen, zu weit weg verschwimmen die Kästchen. Steht der Code auf dem Display eines anderen Geräts, erhöhen Sie dort die Helligkeit.
WLAN-QR-Code mit Android scannen
Auf den meisten aktuellen Android-Handys liest die normale Kamera den Code: draufhalten und auf den Hinweis mit dem Netzwerknamen tippen. Bei manchen Modellen sitzt der Scanner in den WLAN-Einstellungen neben der Schaltfläche zum Hinzufügen eines Netzes.
Die Menünamen unterscheiden sich je nach Hersteller. Reagiert die Kamera nicht, suchen Sie in den Netzwerkeinstellungen nach dem QR-Symbol oder nutzen Sie den Scanner in Google Lens.
Was der Gast auf dem Display sieht
Nach dem Scan zeigt das Handy den Netzwerknamen und eine Schaltfläche zum Verbinden. Das Passwort wird nicht angezeigt, eintippen muss man nichts. Steht dort ein anderer Name als erwartet, wurde der falsche Code gescannt.
Das Handy merkt sich das Netz wie bei einer normalen Verbindung. Beim nächsten Mal verbindet es sich von selbst, ein erneuter Scan ist nicht nötig.
Geht es auch mit einem Foto oder Screenshot des Codes
Ja, wenn Sie den Code als Bild per Messenger bekommen haben. Öffnen Sie das Bild in einer App, die Codes auf Fotos erkennt, etwa Google Lens, und tippen Sie auf das Verbindungsangebot. Zeigt das Handy nur Text, lässt sich das Passwort aus dem Teil nach dem Buchstaben P kopieren.
Erkennt die normale Kamera den Code nicht, heißt das nicht, dass das Handy sich nicht per Code verbinden kann. Oft ist die Funktion nur in den Kamera-Einstellungen abgeschaltet oder steckt in einem eigenen Scanner in den Schnelleinstellungen.
Wie viele Personen können einen Code nutzen
Beliebig viele. Der Code zählt nichts und weiß nicht, wie oft er gescannt wurde: Er ist nur eine Notiz aus Netzwerkname und Passwort. Eine Grenze gibt es höchstens am Router, wenn dort eine maximale Gerätezahl eingestellt ist.
Aus demselben Grund sehen Sie nicht, wer den Code wann gescannt hat, und können keiner einzelnen Person den Zugang sperren. Um alle auszusperren, die den alten Code haben, ändern Sie das WLAN-Passwort.
Laptop oder PC verbinden
Einem Laptop geben Sie das Passwort am besten auf dem üblichen Weg. Laptop-Kameras lesen WLAN-Codes selten, und einen verlässlichen eingebauten Weg per QR gibt es am Computer nicht. Brauchen Sie das Passwort als Text, öffnen Sie den Code mit einem Scanner am Handy: Er zeigt Netzwerkname und Passwort zum Abtippen.
QR-Code des eigenen WLANs direkt am Handy anzeigen
Wollen Sie das Netz nur einmal mit einem Gast teilen, können Sie den Code am Handy anzeigen. Öffnen Sie unter Android die WLAN-Einstellungen, wählen Sie Ihr Netz und suchen Sie die Option zum Teilen: Ein QR-Code erscheint. Auf einem iPhone mit iOS 18 zeigt die integrierte Passwort-App den Code im Bereich für WLAN.
Für den Einzelfall ist das gut, es hat aber Grenzen. Der Code steht auf dem Handydisplay, lässt sich schlecht drucken, Farbe und Logo sind nicht möglich, und das Handy muss bereits mit diesem Netz verbunden sein.
Fernseher, Drucker und Smart-Home-Geräte verbinden
Fernseher, Drucker, Konsolen und die meisten smarten Geräte scannen keine WLAN-Codes: Sie haben keine Kamera oder keine solche Funktion. Dort wird das Passwort mit der Fernbedienung oder über die App des Herstellers eingegeben. Der Code hilft indirekt: mit dem Handy scannen, Passwort ablesen und von Hand eingeben.
Wann ein Generator besser ist als das Handy
Ein Generator ist praktischer, wenn der Code dauerhaft hängen soll: an der Theke im Café, im Flur der Wohnung, im Besprechungsraum. Sie erhalten eine Datei, die Sie in ein Layout setzen, groß drucken und an Ihren Stil anpassen können.
- PNG bis 4096 Pixel Kantenlänge und Vektor-SVG für die Druckerei.
- Eigene Farbe für Code und Hintergrund, transparenter Hintergrund.
- Logo in der Mitte (im PNG).
- Ein Netz lässt sich vorab beschreiben, auch wenn Sie gerade nicht damit verbunden sind.
Es gibt noch einen dritten Fall: Das Netz ist noch gar nicht eingerichtet. Sie wissen, wie Name und Passwort lauten werden, und möchten das Schild vorab fertig haben, bevor das Lokal öffnet oder die Gäste anreisen. Ein Handy kann so einen Code nicht anzeigen, dem Generator genügen die eingegebenen Daten.
Braucht man Internet, um sich per Code zu verbinden
Für die Verbindung selbst ist kein Internet nötig. Das Handy liest Netzwerkname und Passwort aus dem Bild und ruft keine Website auf. Der Code funktioniert daher auch, wenn der Gast kein mobiles Internet hat, etwa im Roaming.
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Warum der WLAN-QR-Code nicht funktioniert
Hat das Handy den Code gelesen, sich aber nicht verbunden, liegt es fast immer an den Daten: Netzwerkname, Passwort oder Verschlüsselung. Sieht das Handy den Code gar nicht, liegt es am Bild: Größe, Kontrast oder Rand. Schauen wir beide Fälle an.
Das Handy meldet, die Verbindung sei fehlgeschlagen
Prüfen Sie zuerst das Passwort. Ein Buchstabe zu viel, ein Leerzeichen am Ende oder groß statt klein, und das Netz lehnt ab. Fügen Sie das Passwort erneut in den Generator ein und vergleichen Sie es mit dem in den Router-Einstellungen.
Prüfen Sie dann den Netzwerknamen. Er muss mit dem Namen in der WLAN-Liste vollständig übereinstimmen, samt Groß- und Kleinschreibung und Leerzeichen. Hat der Router zwei Netze mit unterschiedlichen Namen je Band, verbindet der Code nur mit dem eingegebenen.
Eine eigene Falle sind ähnliche Zeichen. Großes O und Null, kleines l und die Eins sehen auf dem Router-Aufkleber fast gleich aus. Haben Sie das Passwort vom Aufkleber abgetippt, prüfen Sie genau diese.
Sie haben Passwort oder Netzwerknamen geändert
Ein WLAN-Code ist statisch: Er enthält die Daten vom Zeitpunkt der Erstellung. Nach einer Änderung von Passwort oder Name funktioniert der alte Code nicht mehr und lässt sich nicht korrigieren. Erstellen Sie einen neuen und tauschen Sie den Ausdruck aus.
Die falsche Verschlüsselung ist gewählt
Nutzt der Router WPA2 und im Code steht WEP oder „Ohne Passwort“, verbindet sich das Handy trotz richtigem Passwort nicht. Sehen Sie in den Router-Einstellungen nach und wählen Sie im Generator die passende Option.
Ist der Router nur auf WPA3 eingestellt und das Handy des Gastes verbindet sich per Code nicht, schalten Sie am Router den Mischbetrieb WPA2/WPA3 ein oder geben Sie das Passwort von Hand weiter.
Dass es an der Verschlüsselung liegt, erkennt man leicht: Das Handy sieht das Netz und zeigt den Namen, meldet nach dem Antippen aber einen Fehler, während es sich von Hand mit demselben Passwort verbindet.
Das Netz ist versteckt, aber der Haken fehlt
Bei einem Netz, das seinen Namen nicht zeigt, muss „Verstecktes Netzwerk“ angehakt sein. Sonst suchen manche Handys nur unter den sichtbaren Netzen und melden, das Netz sei nicht verfügbar.
Noch ein häufiger Grund: Das Netz gibt es, aber das Handy ist außer Reichweite. Der Code liefert Name und Passwort, doch in ein Netz ohne Empfang kommt das Handy nicht. Prüfen Sie, ob das WLAN dort, wo das Schild hängt, sichtbar ist.
Die Kamera erkennt den Code nicht
Meist ist der Code schlicht zu klein oder wird schräg aufgenommen. Gehen Sie näher heran, vermeiden Sie Spiegelungen auf Glas oder laminiertem Papier und halten Sie das Handy gerade vor den Code.
Der zweite Grund sind die Farben. Kameras lesen einen dunklen Code auf hellem Grund am besten. Heller Code auf dunklem Grund, blasse Farben und wenig Kontrast werden schlechter erkannt. Haben Sie die Farben geändert, kehren Sie zu dunklem Code auf Weiß zurück und testen Sie erneut.
Der dritte Grund ist der Rand. Um den Code muss eine leere Fläche bleiben: Der QR-Standard verlangt an jeder Seite einen Rand von vier Modulen. Im Tool sind vier Module voreingestellt. Verkleinern Sie den Rand nicht ohne Not und schneiden Sie den Code im Layout nicht knapp ab.
Der Code ist zu dicht geworden
Je mehr Daten und je höher die Fehlerkorrektur, desto mehr Kästchen hat der Code und desto kleiner werden sie bei gleicher Bildgröße. Ein langer Netzwerkname, ein langes Passwort und Stufe H ergeben zusammen ein deutlich dichteres Muster.
Ohne Logo lassen Sie Stufe M: Für einen sauberen Ausdruck reicht sie. Die Stufen Q und H sind für Codes gedacht, die verschmutzen, abreiben oder teilweise von einem Logo verdeckt werden. Einen dichten Code drucken Sie einfach größer.
Der Code wird gelesen, aber am Handy passiert nichts
Manche Scanner von Drittanbietern zeigen den Inhalt nur als Text und bieten keine Verbindung an. Probieren Sie die normale Handykamera. Bei alten Handys, die WLAN-Codes nicht verstehen, bleibt nur die Eingabe von Hand: Der Scanner zeigt das Passwort nach dem Buchstaben P.
Das Handy ist verbunden, aber es gibt kein Internet
Das liegt nicht mehr am Code. Steht das Netz in der Liste der verbundenen Netze, hat der Code seine Arbeit getan. Die Ursache liegt beim Router oder beim Anbieter: Starten Sie den Router neu, prüfen Sie das Internet auf anderen Geräten und sehen Sie nach, ob das Gastnetz ein Zeit- oder Gerätelimit hat.
Ungewöhnliche Zeichen in Name oder Passwort
Semikolon, Doppelpunkt, Komma, Anführungszeichen und Backslash sind im WLAN-Code Steuerzeichen. Das Tool maskiert sie automatisch, ein Netz mit so einem Passwort sollte sich also verbinden. Stammt der Code aus einem anderen Dienst und scheitert genau an so einem Passwort, erstellen Sie ihn neu. Und noch etwas: Netzwerkname und Passwort dürfen in jeder Sprache stehen, denn Umlaute und Zeichen anderer Alphabete werden unverändert in den Code geschrieben.
Den Code vor dem Druck testen
Der Test dauert eine Minute und erspart den Neudruck. Gehen Sie so vor.
- Scannen Sie den Code vom Bildschirm mit Ihrem Handy und prüfen Sie, ob die Verbindung klappt.
- Lassen Sie jemanden mit dem anderen System testen: Haben Sie ein iPhone, suchen Sie ein Android-Gerät, und umgekehrt.
- Drucken Sie ein Probeexemplar in Originalgröße und scannen Sie es von dort, wo der Gast stehen wird.
- Testen Sie den Code bei dem Licht, das abends im Raum herrscht.
WLAN-QR-Code drucken und richtig platzieren
Für Gäste ist ein gedruckter Code am bequemsten, der dort steht, wo man ihn ohne Nachfragen sieht. Damit er beim ersten Versuch gelesen wird, kommt es auf Größe, Dateiformat und Ort an.
Welches Format und welche Größe für den Druck
Für den Druck nehmen Sie SVG oder PNG mit 2048-4096 Pixeln. SVG ist ein Vektorformat und lässt sich ohne Schärfeverlust beliebig vergrößern. Für Bildschirm, Website oder Messenger reicht ein PNG mit 512-1024 Pixeln.
Eine einheitliche Mindestgröße gibt es für QR-Codes nicht: Es hängt davon ab, wie viele Daten enthalten sind und aus welcher Entfernung gescannt wird. Ein WLAN-Code enthält wenig Daten, seine Kästchen fallen daher groß aus und sind leicht zu lesen. In der Praxis machen Sie den Code für einen Aufsteller lieber größer als nötig und testen den Ausdruck unbedingt mit zwei verschiedenen Handys aus der Entfernung, aus der Ihre Gäste scannen.
Eine einfache Regel für die Entfernung: Je weiter jemand weg steht, desto größer muss der Code sein. Ein Blatt auf dem Tisch wird auf Armlänge gescannt, ein Plakat an der Wand aus einigen Schritten, und die Größe muss mitwachsen. Das ist eine Faustregel und keine Vorgabe des Standards, deshalb ist der Probedruck Pflicht.
Ein Blatt mit dem Code zum Ausdrucken erstellen
Am einfachsten fügen Sie das PNG in ein beliebiges Programm ein, schreiben „WLAN für Gäste“ darüber und drucken. Brauchen Sie eine Datei für den Copyshop, wandeln Sie das Bild mit dem Tool Fotos zu PDF in ein PDF im gewünschten Blattformat um.
Schreiben Sie den Netzwerknamen neben den Code. So sieht der Gast, womit er sich verbindet, und wer ein altes Handy hat, findet das Netz selbst in der Liste.
Im Hotel oder Hostel liegt der Code oft mit der Gästeinformation im Zimmer. Im Friseursalon oder in der Praxis steht er im Wartebereich. Bei Veranstaltungen wird er auf Namensschilder gedruckt oder vor Beginn auf einer Folie gezeigt: Von der Leinwand lässt sich ein großer, kontrastreicher Code gut lesen.
Worauf drucken: Papier, Aufkleber, Schild
Mattes Papier oder matte Folie lassen sich am besten lesen. Glanz und Laminierung spiegeln das Lampenlicht, und die Kamera sieht statt des Codes einen hellen Fleck. Muss das Schild vor Wasser geschützt sein, stellen Sie es so auf, dass kein Licht direkt darauf fällt.
Bringen Sie den Code nicht auf gewölbten Flächen an, etwa auf einer Flasche oder Säule: Ein verzerrtes Muster wird schlechter gelesen. Drucken Sie ihn auch nicht über ein Foto oder Muster, unter dem Code muss ein heller, ruhiger Grund liegen.
Wohin mit dem Code in Café, Büro und Ferienwohnung
Im Café steht der Code auf dem Tisch, an der Theke oder in der Karte. Im Büro hängt er im Besprechungsraum und am Eingang für Besucher. In der Ferienwohnung liegt das Blatt gut sichtbar im Flur oder in der Gästemappe.
Der WLAN-Code passt auch auf eine Visitenkarte oder eine Karte des Lokals. Ein Layout mit Logo und Kontaktdaten bauen Sie bequem im Visitenkarten-Tool, der Code kommt auf die Rückseite. Soll auf dasselbe Blatt noch ein Code mit Link zur Website oder Speisekarte, erstellen Sie ihn getrennt: Dazu gibt es einen ausführlichen Artikel, wie Sie einen QR-Code für einen Link erstellen.
Stehen mehrere Codes auf einem Blatt, setzen Sie sie weit auseinander und beschriften Sie jeden. Sieht die Kamera zwei Codes zugleich, wählt sie vielleicht den falschen, und der Gast landet auf einer Website statt im WLAN.
Kann man ein Logo und eigene Farben verwenden
Ja. Die Farbe von Code und Hintergrund lässt sich ändern, der Hintergrund kann transparent sein, in die Mitte kommt ein Logo. Mit Logo steigt die Fehlerkorrektur automatisch auf H, damit der Code lesbar bleibt, obwohl Kästchen verdeckt sind. Das Logo erscheint nur im PNG, im SVG fehlt es. Wie Sie Farben und Logogröße wählen, damit der Code lesbar bleibt, steht im Artikel zum QR-Code mit Logo.
Ist ein ausgehängter QR-Code mit WLAN-Passwort sicher
Ein Code mit Passwort ist so viel wie das Passwort auf einem Zettel. Wer ihn fotografiert, kann sich später verbinden und den Code weitergeben. Zu Hause ist das meist kein Problem, im Café oder Büro lohnt es, vorher nachzudenken.
- Aktivieren Sie am Router ein Gastnetz und erstellen Sie den Code dafür, nicht für das Hauptnetz.
- Hängen Sie den Code nicht dort auf, wo man ihn von der Straße sieht.
- Ändern Sie das Passwort des Gastnetzes ab und zu und erstellen Sie einen neuen Code.
- Posten Sie keine Fotos mit dem Code in sozialen Netzwerken.
Was neben dem Code stehen sollte
Eine kurze Beschriftung erspart die Hälfte der Fragen. Drei Zeilen reichen: dass es das WLAN für Gäste ist, wie das Netz heißt und was zu tun ist, nämlich die Handykamera darauf richten. Ist es ein Gastnetz mit Einschränkungen, etwa nur Internet ohne Zugriff auf den Drucker, sagen Sie das in einem Satz.
Das Passwort als Text steht neben dem Code, wenn Gäste mit alten Handys oder Laptops kommen. Soll es sich nicht verbreiten, lassen Sie es weg: Bedenken Sie aber, dass es sich aus dem Code trotzdem auslesen lässt.
Den Code nach einer Passwortänderung ersetzen
Öffnen Sie den Generator, geben Sie die neuen Daten ein und laden Sie eine neue Datei herunter. Alte Ausdrucke müssen weg: Sie führen Gäste zu einem Verbindungsfehler. Damit Sie nicht das ganze Layout neu drucken, lassen Sie für den Code ein Feld in Standardgröße frei und tauschen nur den Einleger.
Häufige Fragen
Wie erstelle ich kostenlos einen WLAN-QR-Code? Öffnen Sie den QR-Code-Generator, wählen Sie den Tab Wi-Fi, geben Sie Netzwerkname, Passwort und Verschlüsselung ein und laden Sie den Code als PNG oder SVG herunter. Er entsteht im Browser, kostenlos und ohne Anmeldung.
Wie verbinde ich mich per QR-Code mit dem WLAN? Richten Sie die Handykamera auf den Code und tippen Sie auf den Hinweis mit dem Netzwerknamen. Das iPhone versteht solche Codes ab iOS 11, unter Android liest sie die Kamera oder der Scanner in den WLAN-Einstellungen.
Warum funktioniert mein WLAN-QR-Code nicht? Meist stimmt das Passwort oder der Netzwerkname nicht genau, die Verschlüsselung ist falsch gewählt oder das Passwort wurde nach der Erstellung geändert. Erkennt die Kamera den Code nicht, vergrößern Sie ihn und nehmen Sie wieder dunkle Farbe auf hellem Grund.
Wie lange ist ein WLAN-QR-Code gültig? Er läuft nicht ab. Er funktioniert, solange Netzwerkname und Passwort am Router mit den gespeicherten Daten übereinstimmen. Nach einer Passwortänderung brauchen Sie einen neuen Code.
Kann man das WLAN-Passwort aus dem QR-Code auslesen? Ja. Das Passwort steht im Klartext im Code, und ein Scanner, der den Inhalt anzeigt, gibt es nach dem Buchstaben P aus. Zeigen Sie den Code daher nur Personen, denen Sie auch das Passwort geben würden.
Wird mein WLAN-Passwort an einen Server gesendet? Nein. Der Code wird im Browser berechnet, und beim Tab Wi-Fi geht keine Kopie an das Studio, auch nicht beim Herunterladen.
Wie erstelle ich einen QR-Code für ein verstecktes WLAN? Geben Sie Netzwerkname und Passwort ein und haken Sie „Verstecktes Netzwerk“ an. Der Code enthält dann einen Hinweis, durch den das Handy das Netz über den Namen sucht und nicht in der Liste der sichtbaren Netze.
In welchem Format lade ich den WLAN-QR-Code für den Druck herunter? Für den Druck eignen sich SVG oder PNG mit 2048-4096 Pixeln. Soll ein Logo in die Mitte, nehmen Sie PNG: Im SVG ist das Logo nicht enthalten.
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