QR-Code für einen Link erstellen: Website, PDF, Speisekarte, Instagram und WhatsApp
QR-Code für einen Link erstellen: Website, PDF, Speisekarte, Instagram und WhatsApp
QR-Code für einen Link erstellen
Für einen QR-Code mit Link kopieren Sie die vollständige Adresse der Seite, fügen sie in einen Generator ein und laden das Bild herunter. Wer die Handykamera auf den Code richtet, landet auf dieser Seite, ohne etwas zu tippen. So lässt sich ein Link zu einer Website, einer PDF-Datei, einer Speisekarte, einem Formular, einem Social-Media-Profil oder einem Messenger-Chat weitergeben. Im Folgenden geht es darum, welche Adresse im Einzelfall hineingehört, wie Sie den Code testen und was vor dem Druck zu beachten ist.
Der Link kann überallhin führen: zu einer Seite, einer Datei, einem Profil, einem Chat, einem Punkt auf der Karte. Für das Handy ist es immer dieselbe Aktion: eine Adresse öffnen. Deshalb entsteht der Code immer gleich, es ändert sich nur, was Sie in das Feld einfügen.
Was Sie brauchen
Sie brauchen nur den Link. Die Seite, zu der er führt, muss bereits existieren und sich für Fremde öffnen: ohne Anmeldung in Ihrem Konto und ohne Zugriffsanfrage.
Den Code können Sie am Computer oder am Handy erstellen, eine Anmeldung ist nicht nötig. Das fertige Bild erhalten Sie sofort und verfügen selbst darüber: ins Layout setzen, drucken, per Messenger verschicken.
QR-Code für einen Link erstellen: Schritt für Schritt
Öffnen Sie den QR-Code-Generator. Der Tab „Link“ ist von Anfang an ausgewählt.
- Öffnen Sie die gewünschte Seite im Browser und kopieren Sie die Adresse aus der Adresszeile.
- Fügen Sie die Adresse anstelle des Beispiels in das Feld „Link (URL)“ ein.
- Sehen Sie sich den Code rechts an: Er entsteht sofort.
- Wählen Sie die PNG-Größe und laden Sie die Datei herunter, oder laden Sie das SVG für den Druck.
- Richten Sie die Handykamera auf den Code und prüfen Sie, ob die richtige Seite erscheint.
Mehr müssen Sie nicht einstellen. Farbe, Rand, Fehlerkorrektur und Logo können bleiben, wie sie sind: Die Voreinstellungen sind für normalen Druck und Bildschirme gedacht.
QR-Code für einen Link am Handy erstellen
Am Handy geht es genauso. Öffnen Sie die Seite im Browser, tippen Sie auf die Adresszeile und kopieren Sie die Adresse, oder nutzen Sie „Teilen“ und wählen Sie das Kopieren des Links. Öffnen Sie dann den Generator im selben Browser und fügen Sie die Adresse ein.
Die fertige Datei landet in den Downloads oder in der Galerie. Mit der Kamera desselben Handys lässt sich der Code nicht scannen. Öffnen Sie das Bild daher in einer App, die Codes auf Bildern erkennt, oder lassen Sie den Code von Ihrem Display mit einem anderen Handy scannen.
Welche Adresse hineingehört
Fügen Sie die Adresse vollständig ein, samt https:// am Anfang. Daran erkennt das Handy, dass es sich um einen Link handelt, und bietet an, ihn im Browser zu öffnen. Ohne diesen Anfang zeigen manche Handys die Adresse nur als Text.
Kopieren Sie die Adresse aus der Adresszeile, statt sie aus dem Gedächtnis zu tippen. Ein falscher Buchstabe, und der Code führt auf eine Fehlerseite. Das Tool speichert genau das, was Sie einfügen, und prüft nicht, ob die Seite existiert.
Nehmen Sie keine Adresse aus den Suchergebnissen oder aus einem Newsletter: Solche Links sind oft lang und führen über Zwischenseiten. Öffnen Sie zuerst die Seite selbst und kopieren Sie dann ihre Adresse.
Enthält die Adresse Umlaute oder Zeichen anderer Alphabete, etwa in der Domain oder im Pfad, testen Sie den Code besonders gründlich. Am sichersten ist eine Adresse aus einfachen lateinischen Buchstaben: Jedes Handy versteht sie gleich.
Achten Sie auch auf Groß- und Kleinschreibung. Im Namen der Website spielt sie keine Rolle, im Rest der Adresse können große und kleine Buchstaben verschieden sein. Ändern Sie sie beim Kopieren also nicht.
Was ein statischer QR-Code ist
Der Code, den das Tool erstellt, ist statisch. Das heißt: Im Muster steht die Adresse selbst, Buchstabe für Buchstabe. Zwischen dem Code und Ihrer Seite gibt es keinen Zwischendienst, der schließen, Geld verlangen oder Werbung einblenden könnte.
Daraus folgen zwei Dinge. Erstens: Der Code funktioniert ohne Ablaufdatum, solange die Seite besteht. Zweitens: Die Adresse in einem fertigen Code lässt sich nicht ändern. Ist die Seite umgezogen, brauchen Sie einen neuen Code.
Einen Scan-Zähler hat so ein Code ebenfalls nicht. Der Code weiß nicht, wie oft er geöffnet wurde. Wie Sie Aufrufe trotzdem sehen, steht weiter unten im Abschnitt zum Testen.
Manchmal werden statische und dynamische Codes gegenübergestellt. Ein dynamischer Code führt zur Adresse eines Dienstes, der die Person weiterleitet, daher lässt sich das Ziel ändern und die Aufrufe lassen sich zählen. Der Preis dafür: Der Code lebt nur, solange der Dienst läuft und Ihr Tarif gilt. Das Tool erstellt ausschließlich statische Codes.
Lässt sich der Link nach dem Druck ändern
Im Code selbst nicht, aber Sie können vorsorgen. Haben Sie eine eigene Website, lassen Sie den Code nicht auf die Zielseite zeigen, sondern auf eine kurze Adresse Ihrer Domain mit eingerichteter Weiterleitung. Ändert sich das Ziel, passen Sie die Weiterleitung an, und der gedruckte Code bleibt gleich.
Ohne eigene Website wählen Sie einfach eine Adresse, die sich nicht ändert: die Startseite, ein dauerhaftes Profil, eine Datei, die sich unter demselben Link durch eine neue Version ersetzen lässt.
Der QR-Code für einen Link ist kostenlos und läuft nicht ab
Der Code entsteht im Browser, kostenlos und ohne Anmeldung, Abos gibt es nicht. Während Sie die Adresse eingeben, wird nichts an den Server gesendet.
Wenn Sie auf „PNG herunterladen“ klicken, geht eine Kopie des fertigen Codes mit dem Link an das Studio, damit wir sehen, welche Codes erstellt werden. Packen Sie deshalb keine Links in einen Code, die für sich allein Zugang zu privaten Daten geben. Der Code hängt ohnehin öffentlich aus, und so ein Link hat dort nichts verloren.
QR-Code für Website, PDF, Speisekarte und Formular
Ein Code speichert nur eine Adresse, nicht die Seite oder Datei selbst. Alles läuft also auf eine Frage hinaus: Wo liegt das, was Sie zeigen wollen, und wie lautet der Link dazu.
Es hilft, zwei Fragen zu trennen. Was soll die Person sehen: eine Seite, ein Dokument, ein Video. Und wo liegt es: auf Ihrer Website, in der Cloud, in einem sozialen Netzwerk. Vom Zweiten hängt ab, wie lange der Link lebt und wer ihn kontrolliert.
QR-Code für eine Website oder eine einzelne Seite
Für eine Website nehmen Sie die Adresse der Startseite oder der Seite, die jemand gerade braucht. Auf einem Flyer zum Ausverkauf führen Sie besser auf die Aktionsseite als auf die Startseite: Mit dem Handy in der Hand sucht niemand selbst nach dem richtigen Bereich.
Prüfen Sie, wie die Seite auf dem Handy aussieht. Codes werden nur mit Handys gescannt, und ist die Seite dort unbequem, ist der Besuch verschenkt.
Je kürzer die Adresse, desto einfacher der Code. Die Adresse der Startseite ergibt große Kästchen, eine lange Produktadresse mit Parametern macht das Muster fein und dicht.
Überlegen Sie auch, was die Person nach dem Scan sieht. Die Seite sollte das Versprechen neben dem Code sofort einlösen. Steht auf dem Schild „Online buchen“, muss der Code das Buchungsformular öffnen und keine Startseite, auf der man den Button erst suchen muss.
QR-Code für eine PDF-Datei
Die Datei selbst passt nicht in einen Code: Ein QR-Code fasst nur einen kurzen Text. Die Datei muss ins Internet, und in den Code kommt der Link dorthin.
Ein PDF können Sie auf Ihre eigene Website oder in einen Cloud-Speicher legen. Geben Sie im zweiten Fall den Zugriff per Link für alle frei, die ihn haben. Sonst sieht die Person kein Dokument, sondern die Aufforderung, sich anzumelden oder Zugriff anzufragen.
Gibt es das Dokument nur auf Papier, fotografieren Sie die Seiten und fügen Sie sie mit dem Tool Fotos zu PDF zu einer Datei zusammen. Laden Sie die Datei dann hoch und erstellen Sie den Code für ihren Link.
Achten Sie auf die Dateigröße. Ein schweres PDF öffnet sich im Mobilfunknetz langsam, und mancher wartet nicht. Besteht das Dokument aus Fotos, verkleinern Sie sie vor dem Zusammenfügen auf ein vernünftiges Maß.
Auch der Dateiname landet im Link. Ein kurzer Name aus lateinischen Buchstaben ohne Leerzeichen ergibt eine kürzere und sicherere Adresse als ein langer Name mit Leerzeichen und Umlauten.
QR-Code für die Speisekarte im Restaurant oder Café
Für die Speisekarte gibt es zwei Wege. Der erste: eine Seite mit der Karte auf der Website des Lokals. Sie lässt sich am Handy gut lesen und beliebig oft ändern, ohne den Code anzufassen. Der zweite: ein PDF der Karte, das online liegt.
Bei der Datei gibt es einen Haken. Laden Sie die neue Version der Karte als neue Datei hoch, ändert sich der Link, und die Codes auf den Tischen funktionieren nicht mehr. Ersetzen Sie die Datei so, dass die Adresse gleich bleibt: auf der eigenen Website derselbe Pfad und derselbe Dateiname, im Cloud-Speicher eine neue Version der bestehenden Datei.
Ein PDF, das für den Druck auf einem großen Bogen gestaltet wurde, liest sich am Handy mühsam. Für den Code auf dem Tisch eignet sich eine schmale, einspaltige Seite mit großer Schrift besser.
Beschriften Sie den Code auf dem Tisch und stellen Sie ihn so, dass man ihn im Sitzen bequem scannen kann. Gibt es die Karte in mehreren Sprachen, erstellen Sie getrennte Codes mit Sprachangabe oder eine Seite mit Sprachumschalter.
QR-Code für Umfrage, Fragebogen oder Terminformular
Öffnen Sie das Formular so, wie es Teilnehmende sehen, und kopieren Sie die Adresse genau dieser Seite. Die Adresse der Bearbeitungsseite taugt nicht: Fremde landen damit auf dem Anmeldebildschirm.
Bei den meisten Formulardiensten erhalten Sie den Link für Teilnehmende über die Schaltfläche zum Senden oder Veröffentlichen. Genau den fügen Sie in den Generator ein. Die Probe ist einfach: Öffnen Sie den Link in einem Browserfenster, in dem Sie nicht angemeldet sind.
Sammelt das Formular nur begrenzte Zeit Antworten, denken Sie daran, dass der Code auf den Ausdrucken bleibt, wenn das Formular schon geschlossen ist. Richten Sie im Dienst vorab einen Hinweis für Nachzügler ein oder entfernen Sie die Ausdrucke später.
QR-Code für Bewertungen, Karte und App
Dasselbe Verfahren funktioniert für jede Seite mit einer Adresse. Für eine Bewertungsbitte öffnen Sie den Eintrag Ihres Unternehmens im Kartendienst oder Verzeichnis, suchen „Teilen“ und kopieren den Link. Für die Anfahrt nehmen Sie den Link zum Punkt auf der Karte.
Für eine App kopieren Sie den Link zu ihrer Seite im App-Store. Gibt es die App für iPhone und Android, erstellen Sie zwei beschriftete Codes oder verweisen auf eine Seite Ihrer Website mit beiden Schaltflächen.
Auf einem Kassenbon, einer Verpackung oder in einem Brief ist so ein Code bequemer als eine lange Zeile mit Adresse. Schreiben Sie daneben, was sich öffnet: „Bewertung abgeben“, „So finden Sie uns“, „App laden“.
QR-Code für Fotos, Videos und einen Ordner mit Dateien
Fotos und Videos lassen sich wie ein PDF nicht im Code speichern. Legen Sie sie dorthin, wo sie eine Adresse bekommen: in einen Cloud-Ordner mit Zugriff per Link, auf eine Videoplattform, in ein Album. In den Code kommt der Link zum Ordner, Album oder Video.
So entstehen Codes für ein Hochzeitsalbum, eine Videoanleitung zu einem Produkt oder einen Ordner mit Unterlagen zu einem Treffen. Die Regel bleibt: Prüfen Sie, ob sich der Link bei jemandem öffnet, der nicht in Ihrem Konto angemeldet ist.
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QR-Code für Instagram, WhatsApp, Telegram und andere Fälle
Auch ein Social-Media-Profil und ein Messenger-Chat haben Adressen. Dafür lässt sich also ein normaler Link-Code erstellen, der sich bei jedem mit Kamera öffnet.
QR-Code für ein Instagram-Profil
Die Adresse eines Profils hat die Form instagram.com/ und dahinter den Benutzernamen. Öffnen Sie Ihr Profil im Browser, kopieren Sie die Adresse vollständig und fügen Sie sie in den Generator ein. Der Code öffnet Ihr Profil: in der App, wenn sie installiert ist, sonst im Browser.
Die App hat auch einen eigenen QR-Code fürs Profil. Er genügt, wenn Sie das Profil schnell am Display zeigen wollen. Der Code aus dem Generator ist für den Druck praktischer: Sie wählen Größe, Farbe und transparenten Hintergrund, erhalten ein Vektor-SVG und können Ihr Logo in die Mitte setzen.
Ein Code für einen einzelnen Beitrag oder ein Video entsteht genauso: öffnen, die Option zum Kopieren des Links suchen und die Adresse einfügen.
Bei einem privaten Profil funktioniert der Code ebenfalls, die Person sieht aber nur den Namen und die Schaltfläche zum Folgen. Soll der Code Ihre Arbeiten oder Produkte zeigen, muss das Profil öffentlich sein.
QR-Code für WhatsApp
Damit der Code einen Chat mit Ihnen öffnet, nutzen Sie einen Link der Form wa.me/ und dahinter die Telefonnummer. Die Nummer steht im internationalen Format: mit Ländervorwahl, ohne Pluszeichen, führende Nullen, Klammern und Bindestriche. Wie immer muss die Adresse mit https:// beginnen.
Nach dem Scan landet die Person im Chat mit Ihrer Nummer und kann sofort schreiben. In die Kontakte aufnehmen muss sie Sie dafür nicht.
Der Chat-Link verrät die Telefonnummer jedem, der den Code scannt. Für eine Geschäftsnummer ist das in Ordnung, eine private Nummer gehört besser nicht ins Schaufenster.
An so einen Link lässt sich ein vorformulierter Nachrichtentext anhängen, er verlängert aber die Adresse und macht den Code dichter. Für ein Schild reicht meist der Chat-Link, und worum es gehen soll, sagt die Beschriftung daneben.
QR-Code für Telegram
Bei Telegram-Nutzern, Kanälen und Bots mit öffentlichem Namen hat der Link die Form t.me/ und dahinter diesen Namen. Kopieren Sie ihn aus dem Kanalprofil oder den Einstellungen Ihres Kontos und fügen Sie ihn in den Generator ein.
Ohne öffentlichen Namen hat das Konto auch keine Adresse. Legen Sie in den Einstellungen einen Benutzernamen fest oder erstellen Sie im Tab „Telefon“ einen Code mit Ihrer Nummer.
Ein Link zu einem Kanal oder einer Gruppe passt gut auf Verpackungen und Kassenbons: Abonniert ist mit einem Handgriff. Bei einem Bot ist der Link derselbe, nur mit dem Namen des Bots, und er öffnet sofort den Dialog mit der Start-Schaltfläche.
Ein Code für mehrere soziale Netzwerke
In einen Code passt nur eine Adresse. Wollen Sie Instagram, Telegram, WhatsApp und die Website auf einmal angeben, gibt es zwei Wege. Der erste: eine Seite mit einer Linkliste auf der eigenen Website anlegen und den Code darauf zeigen lassen. Der zweite: mehrere Codes nebeneinander drucken und jeden beschriften.
Der erste Weg eignet sich für kleine Formate wie eine Visitenkarte: ein großer Code statt vier kleiner. Der zweite passt zu einem Plakat, auf dem genug Platz ist und jeder gleich das Passende wählt.
QR-Code für ein YouTube-Video und andere Seiten
Bei einem Video kopieren Sie den Link über „Teilen“: Er ist kürzer als die Adresse in der Adresszeile. Bei einem Kanal nehmen Sie die Adresse seiner Hauptseite.
Die Grundregel ist einfach. Hat eine Seite eine Adresse und öffnet sie sich ohne Anmeldung, lässt sich ein Code dafür erstellen. Sehen nur Sie die Seite nach der Anmeldung, zeigt der Code allen anderen einen Login-Bildschirm.
Bevor Sie einen Code zu einer fremden Plattform drucken, überlegen Sie, wie beständig sie ist. Ein Profilname lässt sich ändern, und dann öffnet sich die alte Adresse nicht mehr. Eine Adresse auf der eigenen Website ist sicherer: Sie ändert sich nur, wenn Sie es wollen.
Wenn kein Link nötig ist: Telefon, E-Mail und Text
Nicht alles muss ein Link werden. Das Tool hat eigene Tabs für andere Aufgaben.
- „Telefon“: Nach dem Scan bietet das Handy an, die Nummer anzurufen.
- „E-Mail“: Eine neue Nachricht mit Adresse, Betreff und Text öffnet sich.
- „Text“: Eine kurze Notiz erscheint auf dem Display, Internet ist dafür nicht nötig.
- „Visitenkarte“: Das Handy bietet an, Name, Firma, Telefon, E-Mail und Website in den Kontakten zu speichern.
In den Tabs „Text“ und „Visitenkarte“ können Sie in jeder Sprache schreiben: Umlaute, das ß und Zeichen anderer Alphabete werden unverändert in den Code geschrieben. Das ist praktisch für eine kurze Anleitung, eine Bestellnummer oder einen Kontakt mit Name und Firma in der richtigen Schreibweise. Das Ergebnis prüfen Sie einfach, indem Sie den Code mit dem eigenen Handy scannen.
Je länger die Notiz, desto dichter das Muster. Alles, was über ein paar Zeilen hinausgeht, ist auf einer Seite besser aufgehoben: Sie lässt sich ändern, und der Code bleibt kurz.
Ein WLAN-QR-Code ist kein Link
Der Code für die WLAN-Verbindung ist anders aufgebaut: Er enthält Netzwerkname und Passwort, keine Adresse einer Seite. Das Tool hat dafür einen eigenen Tab. Wie Sie ihn erstellen und warum er manchmal nicht funktioniert, steht im Artikel zum WLAN-QR-Code.
Auf einem Blatt sind oft beide Codes gefragt: das WLAN für Gäste und der Link zur Speisekarte oder Website. Erstellen Sie sie getrennt, beschriften Sie sie und setzen Sie sie weit auseinander, damit die Kamera sie nicht verwechselt.
Kurzer Link, Test und Druck
Ein Link-Code versagt selten von selbst. Es scheitert an der langen Adresse, der gesperrten Seite und dem zu kleinen Druck. All das lässt sich in wenigen Minuten prüfen.
Warum ein kurzer Link besser ist
Je mehr Zeichen die Adresse hat, desto mehr Kästchen hat der Code und desto kleiner sind sie bei gleicher Bildgröße. Eine kurze Adresse ergibt ein großes, einfaches Muster, das aus der Entfernung und bei schlechtem Licht lesbar ist.
Kürzen können Sie eine Adresse ganz ohne Dienste. Entfernen Sie alles hinter dem Fragezeichen, wenn sich die Seite auch ohne öffnet. Entfernen Sie Anhänge, die beim Kopieren aus einem sozialen Netzwerk oder Newsletter hinzugekommen sind. Prüfen Sie, ob die gekürzte Adresse zum selben Ziel führt.
Den Unterschied sehen Sie direkt im Tool. Fügen Sie eine lange Adresse ein, betrachten Sie das Muster und löschen Sie dann den Anhang mit den Parametern: Die Kästchen werden sofort größer. Denselben Code können Sie dann kleiner drucken oder aus größerer Entfernung scannen.
Lohnen sich Kurzlink-Dienste
Ein Kurzlink-Dienst macht aus einer langen Adresse eine kurze, und der Code wird einfacher. Zwischen Code und Seite steht dann aber ein Vermittler. Schließt der Dienst, ändert er seine Regeln oder löscht er den Link, funktioniert der gedruckte Code nicht mehr und lässt sich nicht reparieren.
Sicherer ist eine kurze Adresse auf der eigenen Website mit Weiterleitung: Die verwalten Sie selbst. Haben Sie keine Website und ist die Adresse lang, drucken Sie den Code lieber größer, als sich von einem fremden Dienst abhängig zu machen.
Nutzen Sie doch einen Kurzlink-Dienst, wählen Sie einen, dem Sie langfristig vertrauen, und führen Sie eine eigene Liste der erstellten Links. Für eine Aktion von einem Monat ist das Risiko gering, bei einem Schild oder einer Verpackung für Jahre fällt es ins Gewicht.
Wie Sie erfahren, wie viele dem Code gefolgt sind
Der Code selbst führt keine Statistik. Die Aufrufe sehen Sie aber in der Statistik Ihrer Website, wenn Sie den Link markieren. Hängen Sie eine Quellenangabe an die Adresse, etwa den Parameter utm_source mit einem Wert, an dem Sie diesen Code erkennen, und werten Sie die Aufrufe mit dieser Markierung in Ihrem Analysesystem aus.
Erstellen Sie für verschiedene Medien verschiedene Codes mit eigenen Markierungen: einen für den Flyer, einen für das Schaufenster. So sehen Sie, was besser funktioniert. Bedenken Sie, dass jede Markierung die Adresse verlängert, hängen Sie also nichts Überflüssiges an.
Die Website-Statistik zeigt die Aufrufe, aber nicht jene, die den Code gescannt und das Laden der Seite nicht abgewartet haben. Eine schnelle Seite ist deshalb so wichtig wie ein gut sichtbarer Code.
Den Code vor dem Druck testen
Der Test dauert ein paar Minuten und hat vier Schritte.
- Scannen Sie den Code vom Bildschirm mit Ihrem Handy und prüfen Sie, ob die richtige Seite erscheint.
- Öffnen Sie denselben Link in einem privaten Browserfenster: So sehen Sie, was jemand ohne Ihr Konto erhält.
- Bitten Sie jemanden mit einem Handy des anderen Systems um einen Test.
- Drucken Sie ein Probeexemplar in Originalgröße und scannen Sie es aus der üblichen Entfernung.
Verlangt die Seite eine Anmeldung oder zeigt sie einen Fehler, liegt es nicht am Code, sondern an den Zugriffsrechten oder an der Adresse.
Prüfen Sie außerdem, was sich im Mobilfunknetz öffnet und nicht nur im WLAN. Eine schwere Seite oder große Datei, die im Büro schnell lädt, braucht unterwegs deutlich länger.
In welchem Format und welcher Größe herunterladen
Für Bildschirm, Website und Messenger reicht ein PNG mit 512 oder 1024 Pixeln. Für den Druck nehmen Sie ein PNG mit 2048 oder 4096 Pixeln oder das SVG: Eine Vektordatei lässt sich ohne Schärfeverlust vergrößern.
Eine einheitliche Mindestgröße für den Druck gibt es nicht. Sie hängt von der Länge des Links und der Scan-Entfernung ab. Ein Code mit kurzer Adresse kann kleiner gedruckt werden, einer mit langer Adresse muss größer sein. Lassen Sie um den Code eine leere helle Fläche: Der Standard verlangt an jeder Seite einen Rand von vier Kästchen, und der ist im Bild standardmäßig schon enthalten.
Drucken Sie den Code auf eine ebene, matte Fläche. Glanz und Glas spiegeln, eine Wölbung verzerrt das Muster. Ein dunkler Code auf hellem Grund wird besser gelesen als jede andere Kombination.
Logo, Farbe und Visitenkarte
In die Mitte des Codes lässt sich ein Logo setzen, und die Kästchen können die Markenfarbe erhalten. Der Code wird dadurch dichter, und die Anforderungen an die Druckgröße steigen. Wie die Lesbarkeit erhalten bleibt, steht im Artikel zum QR-Code mit Logo.
Soll der Link auf eine Visitenkarte, brauchen Sie keine eigene Datei: Das Visitenkarten-Tool hat ein Feld für den Link und setzt den Code selbst auf die Karte.
Bei mehreren Codes setzen Sie diese nicht direkt nebeneinander. Zwischen benachbarten Codes muss ein deutlicher Abstand bleiben, sonst erfasst die Kamera beide und öffnet den falschen.
Auf Verpackungen und in gedruckter Werbung lebt ein Code jahrelang. Fragen Sie sich vor einer großen Auflage noch einmal, ob die Adresse in einem Jahr noch funktioniert, und führen Sie den Code im Zweifel auf eine Adresse Ihrer eigenen Website.
Häufige Fehler beim Link-Code
Erster Fehler: eine Adresse ohne https:// am Anfang. Zweiter: ein Link zu einer Seite, die sich nur beim Inhaber öffnet. Dritter: eine lange Adresse aus der Suche statt der kurzen Adresse der Seite selbst.
Vierter: Der Code führt zu einer Datei, die später durch eine neue mit anderem Link ersetzt wurde. Fünfter: Der Code ist klein oder direkt am Rand gedruckt, ohne helle Fläche ringsum.
Sechster: Neben dem Code steht nichts. Menschen scannen lieber, wenn sie wissen, was sie erwartet. Eine Zeile genügt: „Speisekarte“, „Termin buchen“, „Unser Instagram“.
Häufige Fragen
Wie erstelle ich kostenlos einen QR-Code für einen Link? Öffnen Sie den QR-Code-Generator, fügen Sie die vollständige Adresse der Seite in das Feld „Link (URL)“ ein und laden Sie PNG oder SVG herunter. Der Code entsteht im Browser, kostenlos und ohne Anmeldung.
Wie erstelle ich einen QR-Code für eine PDF-Datei? Die Datei selbst wird nicht im Code gespeichert. Legen Sie das PDF auf eine Website oder in einen Cloud-Speicher, geben Sie den Zugriff per Link frei und erstellen Sie den Code für diesen Link.
Wie erstelle ich einen QR-Code für Instagram? Öffnen Sie Ihr Profil im Browser, kopieren Sie die Adresse der Form instagram.com/name und fügen Sie sie mit https:// am Anfang in den Generator ein.
Wie erstelle ich einen QR-Code für einen WhatsApp-Chat? Nutzen Sie einen Link der Form https://wa.me/ und dahinter die Nummer im internationalen Format: mit Ländervorwahl, ohne Pluszeichen, führende Nullen, Klammern und Bindestriche.
Wie lange ist ein QR-Code mit Link gültig? Er läuft nicht ab. Der Code ist statisch: Er enthält die Adresse selbst und funktioniert, solange die Seite unter dieser Adresse besteht.
Kann ich den Link in einem fertigen QR-Code ändern? Nein. Für eine andere Adresse brauchen Sie einen neuen Code. Vorsorgen können Sie mit einer kurzen Adresse auf der eigenen Website und einer Weiterleitung, die sich ändern lässt.
Warum öffnet mein QR-Code einen Fehler oder verlangt eine Anmeldung? Meist ist die Seite oder Datei für Fremde gesperrt, oder die Adresse enthält einen Tippfehler. Öffnen Sie den Link in einem privaten Browserfenster und korrigieren Sie Zugriff oder Adresse.
Kann ich sehen, wie oft ein QR-Code gescannt wurde? Der Code selbst zählt das nicht. Hängen Sie eine Quellenangabe an den Link und werten Sie die Aufrufe damit in der Statistik Ihrer Website aus.
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