QR-Code mit Logo erstellen: So bleibt er auf Anhieb lesbar
QR-Code mit Logo erstellen: So bleibt er auf Anhieb lesbar
QR-Code mit Logo erstellen
Für einen QR-Code mit Logo erstellen Sie einen normalen Code, laden die Logodatei hoch und erhöhen die Fehlerkorrektur, damit der verdeckte Teil das Lesen nicht stört. Im Generator dauert das ein paar Minuten: Das Logo landet von selbst in der Mitte, und die Korrekturstufe steigt automatisch. Im Folgenden geht es darum, welche Logodatei taugt, wie Sie Farben wählen und was vor dem Druck zu prüfen ist.
Was Sie brauchen
Sie brauchen zwei Dinge: den Inhalt des Codes und eine Logodatei. In den Code passen ein Link, Text, WLAN-Daten, eine Visitenkarte, eine Telefonnummer oder eine E-Mail-Adresse. Das Logo lässt sich über jeden dieser Typen legen.
Die Logodatei kann PNG, JPG, WebP oder SVG sein. Am besten funktioniert eine einfache Version des Zeichens ohne kleinen Text und dünne Linien, denn im Code nimmt das Logo nur wenig Fläche ein.
Beginnen Sie mit dem Inhalt, nicht mit der Gestaltung. Prüfen Sie zuerst, ob der Code ohne Logo dorthin führt, wohin er soll, und sich mit dem Handy lesen lässt. Danach kommen Logo und Farben: So erkennen Sie leichter, bei welchem Schritt etwas schiefging.
Logo in den QR-Code einfügen: Schritt für Schritt
Öffnen Sie den QR-Code-Generator und gehen Sie so vor.
- Wählen Sie den Code-Typ und füllen Sie die Felder aus: Der Code erscheint sofort.
- Wählen Sie im Feld „Logo in der Mitte“ Ihre Logodatei.
- Achten Sie auf die Fehlerkorrektur: Von L oder M springt sie von selbst auf H.
- Ändern Sie bei Bedarf die Farbe von Code und Hintergrund.
- Laden Sie ein PNG in der passenden Größe herunter und testen Sie den Code mit dem Handy.
Das Logo entfernen Sie über den Link „entfernen“ neben dem Upload-Feld. Der Code wird ohne Logo neu aufgebaut, die übrigen Einstellungen bleiben erhalten.
Die Reihenfolge ist frei: Sie können zuerst das Logo hochladen und danach die Daten eingeben. Der Code wird bei jeder Änderung neu aufgebaut, und das Logo bleibt an seinem Platz, bis Sie es entfernen oder die Seite neu laden.
Welche Logodatei sich eignet
Das Logo wird in ein Quadrat eingepasst. Ist Ihr Zeichen breit oder hoch, wird das Bild auf ein Quadrat gestaucht und verzerrt. Bereiten Sie deshalb vorab eine quadratische Datei vor: Setzen Sie das Logo in die Mitte einer quadratischen Fläche und lassen Sie rundum etwas Rand.
Nehmen Sie die Bildmarke, nicht die Vollversion mit Namen und Slogan. Kleine Buchstaben in der Code-Mitte werden zu unleserlichen Strichen. Hat die Marke kein eigenes Zeichen, eignet sich der Anfangsbuchstabe oder ein vereinfachtes Emblem.
Die Datei braucht keine hohe Auflösung, ein winziges Bild ist aber auch ungünstig: Beim Download mit 4096 Pixeln wird das Logo gestreckt und unscharf. Ein Bild mit einigen hundert Pixeln Kantenlänge reicht meist, und ein SVG bleibt in jeder Größe scharf.
Gut funktionieren Logos mit kompakter, geschlossener Form: Kreis, Wappen, Buchstabe, einfaches Piktogramm. Schlechter wirken filigrane Zeichen aus dünnen Linien und Logos in blassen Farben, die auf der kleinen Fläche untergehen. Gibt es vom Zeichen eine Version für App-Icon oder Social-Media-Profil, nehmen Sie diese.
Wo das Logo sitzt und wie groß es ist
Das Logo sitzt immer genau in der Mitte des Codes. Seine Breite beträgt 22 % der Breite des gesamten Bildes einschließlich Rand. Unter dem Logo liegt eine Fläche mit abgerundeten Ecken, etwas größer als das Zeichen selbst: Sie trennt das Logo von den Kästchen des Codes.
Die Fläche erhält die Hintergrundfarbe des Codes. Ist der Hintergrund transparent, ist sie weiß. Die Logogröße ändern, das Logo in eine Ecke schieben oder die Fläche entfernen können Sie im Tool nicht: Diese Werte sind so gewählt, dass der Code lesbar bleibt.
Warum das Logo den Code nicht zerstört
Jeder QR-Code enthält redundante Daten. Sie sorgen dafür, dass der Code lesbar bleibt, auch wenn ein Teil des Musters beschädigt, verschmutzt oder verdeckt ist. Für den Scanner ist ein Logo genau so eine „Beschädigung“ in der Mitte: Die Kästchen darunter sind nicht sichtbar, und das Handy stellt sie aus der Reserve wieder her.
Die Reserve ist nicht unbegrenzt. Sie wird durch die Fehlerkorrektur festgelegt, und je größer die verdeckte Fläche, desto höher muss die Stufe sein. Deshalb stellt das Tool beim Hochladen eines Logos selbst die höchste Stufe H ein.
Bild oder Foto in der Mitte des QR-Codes statt eines Logos
In die Mitte passt nicht nur ein Logo, sondern jedes Bild: ein Foto, ein Icon, das Symbol eines Netzwerks. Die Regeln sind dieselben: quadratische Datei, einfaches Motiv, guter Kontrast zur Fläche. Ein Porträt oder Produktfoto ist in dieser Größe schlecht zu erkennen, wählen Sie daher eine Nahaufnahme ohne feine Details.
Was das Tool nicht kann
Damit keine falschen Erwartungen entstehen, hier die Grenzen.
- Das Logo erscheint nur im PNG. In der SVG-Datei ist es nicht enthalten.
- Die Kästchen sind quadratisch: Runde Punkte, Muster und geformte Eckmarken gibt es nicht.
- Der Code hat eine Farbe, Verläufe gibt es nicht.
- Rahmen mit dem Text „Scan mich“ und fertige Designvorlagen gibt es nicht.
Rahmen, Beschriftung und Markenhintergrund ergänzen Sie besser später im Layout und lassen den Code selbst schlicht und kontrastreich.
Brauchen Sie ein aufwendigeres Design, versuchen Sie nicht, es in einem Bildprogramm über die Kästchen zu zeichnen. Jede Änderung an den Kästchen kann den Code unlesbar machen, und das fällt womöglich erst nach dem Druck auf.
Der QR-Code mit Logo ist kostenlos und läuft nicht ab
Der Code mit Logo entsteht im Browser, kostenlos und ohne Anmeldung, Abos gibt es nicht. Der Code ist statisch: Er enthält Ihre Daten und nicht die Adresse eines Zwischendienstes, er hört also nicht auf zu funktionieren.
Die Logodatei wird nirgendwohin hochgeladen, sie wird im Browser verarbeitet. Beim Klick auf „PNG herunterladen“ geht bei Codes mit Link, Text, Telefonnummer und E-Mail eine Kopie des fertigen Codes an das Studio. Bei WLAN- und Visitenkarten-Codes wird keine Kopie gesendet.
Fehlerkorrektur: Welche Stufe ein Logo braucht
Die Fehlerkorrektur ist die wichtigste Einstellung für einen Code mit Logo. Von ihr hängt ab, wie viele Kästchen verdeckt sein dürfen und wie dicht das Muster wird.
Die Stufen L, M, Q und H: was sie bedeuten
Ein QR-Code kennt vier Stufen der Fehlerkorrektur. Jede gibt an, welcher Anteil der Daten sich bei Beschädigung ungefähr wiederherstellen lässt.
| Stufe | Wiederherstellbar | Wann wählen |
|---|---|---|
| L | etwa 7 % | sauberer Bildschirm, viele Daten, kein Logo |
| M | etwa 15 % | normaler Druck ohne Logo, Standardstufe |
| Q | etwa 25 % | der Code kann abreiben oder verschmutzen |
| H | etwa 30 % | Code mit Logo |
Je höher die Stufe, desto mehr Hilfskästchen kommen in den Code. Die Datenmenge bleibt gleich, das Muster wird dichter.
Die Prozentwerte sind Näherungen und beziehen sich auf die Daten des Codes, nicht auf die Bildfläche. Die Rechnung „Stufe H verkraftet alles, was weniger als 30 % der Fläche verdeckt“ geht nicht auf. Funktionselemente wie die drei großen Quadrate in den Ecken dürfen gar nicht verdeckt werden, und das Logo sitzt gerade deshalb in der Mitte, weil dort keine liegen.
Was beim Hochladen des Logos passiert
Stand die Stufe vorher auf L oder M, schaltet das Tool selbst auf H. Hatten Sie vorher Q gewählt, bleibt es dabei: Die Stufen Q und H ändert das Tool nicht.
Nach dem Hochladen können Sie die Stufe von Hand ändern, auch zurück auf M. Ratsam ist das nicht: 15 % Reserve reichen für eine verdeckte Mitte womöglich nicht, und der Code wird nur noch manchmal oder gar nicht gelesen.
Die Automatik greift nur im Moment des Hochladens. Entfernen Sie das Logo später, bleibt H ausgewählt: Für einen Code ohne Logo können Sie von Hand wieder M einstellen, damit das Muster einfacher wird.
Kann man Stufe Q lassen
Ja, wenn der Code damit sicher gelesen wird. Q ergibt ein weniger dichtes Muster als H, was hilft, wenn viele Daten enthalten sind und der Code klein gedruckt wird. So ein Code muss aber strenger getestet werden: mit mehreren Handys, vom echten Ausdruck, bei schlechtem Licht.
Im Zweifel bleiben Sie bei H. Die Sicherheitsreserve zahlt sich aus, wenn ein Aufkleber abreibt oder ein Lichtreflex auf das Schild fällt.
Warum ein Code mit Logo dichter wird
Die Größe eines Codes in Kästchen hängt von zwei Dingen ab: der Datenmenge und der Korrekturstufe. Der kleinste QR-Code hat 21 Kästchen je Seite, der größte 177, und jede weitere Stufe bringt vier Kästchen je Seite dazu.
Der Wechsel von M auf H hebt den Code bei gleichen Daten um mehrere Stufen an. Es gibt mehr Kästchen, und bei gleicher Bildgröße ist jedes kleiner. Kleine Kästchen kann eine Kamera schwerer unterscheiden, vor allem aus der Entfernung.
In der Praxis sieht man es sofort: In der Vorschau wird der Code nach dem Hochladen des Logos feiner und dichter. Das ist normal und kein Fehler. Berücksichtigen Sie es nur bei der Druckgröße: Ein Code, der ohne Logo auf einem kleinen Aufkleber lesbar war, braucht mit Logo womöglich einen größeren.
Den Code vereinfachen: Daten kürzen
Am wirksamsten erhalten Sie große Kästchen, wenn weniger Zeichen im Code stehen. Bei einem Link heißt das: alles Überflüssige weg.
- Entfernen Sie Tracking-Parameter und lange Anhänge hinter dem Fragezeichen aus der Adresse, wenn sie nicht nötig sind.
- Verlinken Sie die kurze Adresse der Seite, nicht eine lange Adresse aus den Suchergebnissen.
- Füllen Sie bei einer Visitenkarte nur die nötigen Felder aus: Jedes Feld bringt Kästchen dazu.
- Lassen Sie in einem Text-Code nur das Wesentliche und verlegen Sie Details auf eine verlinkte Seite.
Mehr dazu steht im Artikel, wie Sie einen QR-Code für einen Link erstellen: Eine kurze Adresse hilft auch ohne Logo.
Den Effekt prüfen Sie leicht direkt im Tool: lange Adresse eingeben, Muster ansehen, Adresse kürzen und vergleichen. Der Unterschied in der Dichte ist sofort zu sehen und das beste Argument für einen kurzen Link.
Was tun, wenn es zu viele Daten sind
Passen die Daten bei der gewählten Stufe nicht in den Code, meldet das Tool dies und schlägt vor, den Text zu kürzen oder die Korrektur zu senken. Bei einem Code mit Logo ist der erste Weg der richtige: Daten kürzen, nicht die Reserve.
Ist der Code zwar entstanden, sieht aber aus wie feines Rauschen, ist auch das ein Warnsignal. So ein Code mit Logo zickt beim Scannen. Kürzen Sie den Inhalt oder drucken Sie den Code deutlich größer.
Woran Sie erkennen, dass die Reserve reicht
Eine verlässliche Schätzung nach Augenmaß gibt es nicht, es gibt nur den Test. Ein Code mit Logo muss sofort gelesen werden, ohne Suche nach Winkel und Abstand. Braucht das Handy ein, zwei Sekunden oder liest nur jedes zweite Mal, ist die Reserve am Limit: Im Alltag kommen Reflexe, Abrieb und schlechtes Licht hinzu, und der Code versagt.
Testen Sie mit verschiedenen Handys, auch mit einem günstigen, älteren. Kameras und Erkennungssoftware unterscheiden sich, und was ein Spitzenmodell mühelos liest, schafft ein altes Gerät vielleicht nicht.
Braucht man Stufe H ohne Logo
Meist nicht. Für einen sauberen Ausdruck und den Bildschirm reicht Stufe M, sie ist voreingestellt. Eine hohe Stufe ohne Grund macht das Muster nur dichter. Ausnahmen sind Codes mit hartem Alltag: Aufkleber auf Geräten, Schilder im Freien, Verpackungen, die knittern.
Keine Lust, selbst daran zu sitzen? Geben Sie das Foto einem Retuscheur
Automatik löst nicht alles: eine schwierige Aufnahme, ein wichtiges Bild, ein alter Abzug vom Scanner. Wo der Algorithmus aufgibt, arbeitet ein Mensch das Bild in Photoshop Ebene für Ebene von Hand aus.

VorherNachher⇆- Schärfe in Gesicht und Augen zurückholen
- Rauschen und Artefakte entfernen, ohne die Haut zu plätten
- Farbe, Kontrast und verrissene Belichtung korrigieren
- Kratzer, Flecken und Knicke vom alten Scan entfernen
- Datei in druckfähiger Größe liefern
- Preis pro Foto10 €
- Bearbeitungszeitinnerhalb von 24 Stunden
- Zustellungper E-Mail
- Wenn wir es nicht schaffenGeld zurück
Wir finishen Ihr Foto von Hand
Ein Studio-Retuscheur macht das, was Automatik nicht kann: Schärfe, Gesicht, Farbe, Defekte. Zuerst zahlen, danach schicken Sie einfach das Foto und sagen, was nötig ist. Schaffen wir es nicht, bekommen Sie Ihr Geld zurück.
- Manuelle Fotoretusche10 €
Farben, Hintergrund und Rand: den Code nicht durch Gestaltung verderben
Ein Logo kommt selten allein: Dazu soll oft die Code-Farbe zum Markenauftritt passen. Das geht, doch der Scanner hat eigene Ansprüche, und sie sind schneller verletzt, als man denkt.
Dunkler Code auf hellem Grund
Die Kamera unterscheidet die Kästchen nach Helligkeit, nicht nach Farbe. Am sichersten ist deshalb ein dunkler Code auf hellem Grund: Schwarz, Dunkelblau, Dunkelgrün oder Bordeaux auf Weiß oder einem sehr hellen Ton. Voreingestellt ist im Tool ein fast schwarzer Code auf weißem Grund.
Die Markenfarbe eignet sich für den Code, wenn sie dunkel genug ist. Gelb, Hellgrün, Hellblau, Hellgrau und Rosa taugen nicht für die Kästchen: Auf Weiß verschwimmen sie mit dem Grund. Heben Sie solche Farben für Beschriftung und Rahmen rund um den Code auf.
Auch der Hintergrund darf farbig sein, aber nur sehr hell: Creme, Hellgrau, blasses Blau. Je dunkler der Grund, desto geringer der Unterschied zu den Kästchen und desto launischer der Code. Eine kräftige Markenfarbe als Hintergrund ist fast immer eine schlechte Idee.
Geht auch ein heller Code auf dunklem Grund
Das Tool lässt beliebige zwei Farben zu, auch einen weißen Code auf schwarzem Grund. Invertierte Farben lesen aber nicht alle Scanner, und das Verhalten hängt von Handy und App ab. Ist der Code für ein breites Publikum gedacht, gehen Sie kein Risiko ein: dunkel auf hell.
Verlangt das Design eine dunkle Fläche, setzen Sie ein weißes Rechteck darauf und platzieren Sie darin einen normalen Code. So bleibt der Stil erhalten und der Code lesbar.
Mit transparentem Hintergrund entsteht die Umkehrung unbemerkt: Sie haben einen dunklen Code ohne Hintergrund geladen und ihn dann auf eine dunkle Fläche gesetzt. Am Bildschirm ist er vielleicht noch zu erkennen, die Kamera erfasst ihn aber nicht mehr. Testen Sie den Code, nachdem er im Layout steht.
Den Kontrast prüfen
Ein einfacher Test: Wandeln Sie das Bild in Schwarzweiß um oder betrachten Sie es mit zusammengekniffenen Augen. Heben sich die Kästchen weiter klar vom Grund ab, reicht der Kontrast. Ist der Code zu einer gleichmäßig grauen Fläche geworden, liegen die Farben in der Helligkeit zu nah beieinander.
Der zweite Test ist praktisch: Scannen Sie den Code in einem dämmrigen Raum und von einem Bildschirm mit minimaler Helligkeit. Ein guter Code wird auch dort gelesen.
Bedenken Sie auch das Druckverfahren. Am Bildschirm leuchten die Farben, auf Papier, besonders auf Kraftpapier oder farbigem Karton, werden sie matter und der Kontrast sinkt. Ein Code, der am Monitor sicher lesbar war, kann auf einem braunen Karton zu blass sein.
Transparenter Hintergrund: wann er hilft
Transparenter Hintergrund ist sinnvoll, wenn der Code im Layout auf einer farbigen Fläche steht und das weiße Quadrat darum stört. Haken Sie „Transparenter Hintergrund“ an, und im PNG bleiben nur die Kästchen und das Logo auf seiner weißen Fläche.
Denken Sie daran, dass der Code trotzdem einen Hintergrund hat: nämlich das, worauf Sie ihn legen. Auf einem Foto, einem unruhigen Muster oder einer dunklen Fläche wird ein transparenter Code nicht mehr gelesen. Er braucht einen ruhigen, hellen Untergrund.
Logofarbe und Fläche
Das Logo darf jede Farbe haben: Der Scanner liest es nicht, er überspringt es. Wichtig ist nur, dass es nicht über die Fläche hinausragt und nicht wie eine Fortsetzung der Kästchen wirkt. Die Fläche in Hintergrundfarbe regelt das von selbst.
Hat die Logodatei einen eigenen farbigen Hintergrund, entsteht in der Fläche ein farbiges Quadrat. Das stört das Lesen nicht, sieht aber grob aus. Sauberer wirkt ein Logo auf transparentem Grund: Eine solche Datei erstellen Sie mit dem Tool Hintergrund entfernen, bei dem Bearbeitung und Vorschau kostenlos sind und die saubere Datei in voller Größe kostenpflichtig ist.
Steht der Code auf Weiß und ist das Logo auf Weiß gezeichnet, müssen Sie den Hintergrund nicht entfernen: Weiß auf weißer Fläche verschmilzt von selbst.
Es gibt auch das andere Extrem: ein Logo fast in der Farbe der Fläche, etwa ein weißes Zeichen auf weißem Grund. Der Code leidet nicht, aber in der Mitte bleibt ein leeres Quadrat, und das Logo verliert seinen Sinn. Nehmen Sie dann die farbige Version des Zeichens.
Der Rand um den Code
Um den Code muss eine leere Fläche in Hintergrundfarbe bleiben. Der QR-Standard verlangt an jeder Seite einen Rand von vier Modulen, also vier Kästchen. Daran erkennt der Scanner, wo der Code beginnt und endet.
Im Tool stellen Sie den Rand per Regler von 0 bis 8 Modulen ein, voreingestellt sind 4. Verkleinern sollten Sie ihn nur, wenn Sie sicher wissen, dass im Layout ohnehin eine saubere helle Fläche um den Code bleibt. Null Rand mit Rahmen oder Text direkt am Code führt zu Lesefehlern.
Was Sie besser vermeiden
Einige Entscheidungen, die im Layout gut aussehen und im Alltag schlecht funktionieren.
- Der Code über einem Foto oder Muster.
- Kästchen und Grund in zwei Farben ähnlicher Helligkeit.
- Den Rand beschneiden, um Platz zu sparen.
- Den Code unproportional strecken: Er muss quadratisch bleiben.
- Starke JPG-Kompression, die die Kanten der Kästchen verwischt.
All diese Fehler haben eines gemeinsam: Der Code ist dann kein einfaches zweifarbiges Muster mit klaren Kanten mehr. Je näher das Ergebnis diesem Ideal kommt, desto weniger Überraschungen gibt es. Den Markenauftritt zeigen Sie besser mit dem Logo in der Mitte, einer dunklen Farbe für die Kästchen und der Gestaltung rund um den Code.
QR-Code mit Logo drucken und testen
Ein Code mit Logo ist meist für den Druck gedacht: Verpackung, Visitenkarte, Flyer, Schild. Hier zählen Dateiformat, Größe und der letzte Test.
PNG oder SVG für den Druck
Das Logo erscheint nur im PNG. Laden Sie für den Druck eines Codes mit Logo deshalb das PNG in der größten Größe, 4096 Pixel: Es bleibt selbst auf einem Plakat scharf.
Das SVG enthält nur den Code ohne Logo. Es ist nützlich, wenn ein Designer das Layout baut: Er setzt den Vektor-Code ein und legt das Logo in seinem Programm darüber. Wählen Sie dann vor dem SVG-Download von Hand Stufe H, denn ohne hochgeladenes Logo steigt die Stufe nicht von selbst.
Die PNG-Größe in der Liste ist ein Näherungswert. Das Tool zeichnet jedes Kästchen mit einer ganzen Zahl von Pixeln, damit die Kanten scharf bleiben, daher kann die Kantenlänge der Datei leicht von der gewählten Zahl abweichen.
Für Website, E-Mail oder Präsentation reicht eine kleinere Größe: 512 oder 1024 Pixel. Eine zu große Datei bremst auf einer Seite nur das Laden und bringt keine zusätzliche Schärfe.
In welcher Größe den Code drucken
Eine einheitliche Mindestgröße gibt es nicht. Gerechnet wird vom Kästchen aus: Die Breite des Codes ist die Zahl der Kästchen samt Rand mal die Größe eines Kästchens. Ein Code aus 33 Kästchen mit je 4 Kästchen Rand pro Seite ist zum Beispiel 41 Kästchen breit. Wird ein Kästchen einen halben Millimeter breit gedruckt, misst der Code rund zwei Zentimeter.
Je mehr Kästchen ein Code hat, desto größer muss er gedruckt werden, damit jedes erkennbar bleibt. Ein Code mit Logo auf Stufe H ist dichter als ein normaler, planen Sie also Reserve ein. Und je weiter jemand entfernt steht, desto größer muss der Code sein: Eine Visitenkarte in der Hand und ein Plakat an der Wand brauchen unterschiedliche Größen.
Die genaue Zahl liefert nur der Versuch. Drucken Sie den Code in der geplanten Größe auf demselben Drucker oder lassen Sie sich von der Druckerei einen Andruck geben, und scannen Sie ihn.
Hilfreich ist, rückwärts zu denken. Legen Sie zuerst fest, wie viel Platz das Layout für den Code hat. Sehen Sie dann, wie viele Kästchen Ihr Code hat, und schätzen Sie, wie groß eines wird. Fällt es winzig aus, verringern Sie die Datenmenge und nicht den Rand: Nur so werden die Kästchen bei gleichem Platz größer.
Code mit Logo auf der Visitenkarte
Eine Visitenkarte ist klein, ein Code mit Logo ist dicht, deshalb ist das Kürzen der Daten hier besonders wichtig. Statt einer vollständigen Visitenkarte mit fünf Feldern ist ein kurzer Link zu einer Seite mit Ihren Kontaktdaten oft sinnvoller.
Brauchen Sie einen einfachen Code ohne Logo, setzt ihn das Visitenkarten-Tool selbst ein: Es hat ein Feld für den QR-Code und Platz für das Firmenlogo auf der Karte. Das Logo steht dann neben dem Code und nicht darin, und der Code bleibt leicht.
Die Rückseite der Karte eignet sich gut für einen großen Code: Dort steht kein weiterer Text, und der Code kann fast die ganze Kartenhöhe füllen. Setzen Sie ihn nicht direkt an die Kante: Beim Schneiden der Auflage kann sich der Rand verschieben und Platz kosten.
Code auf Verpackung, Aufkleber und Schild
Auf einer Verpackung gehört der Code auf eine ebene Fläche, nicht auf eine Falz oder Naht. Auf Flaschen und Dosen macht man ihn schmaler, damit die Wölbung das Muster nicht verzerrt. Achten Sie bei glänzender Folie auf Spiegelungen.
Denken Sie bei Schild und Schaufenster an Entfernung und Glas: Ein Code hinter Glas spiegelt bei Tageslicht. Auch der WLAN-Code für Gäste kann das Logo des Lokals tragen, wie Sie ihn einrichten, steht im Artikel zum WLAN-QR-Code.
Auf Stoff, Holz, Metall und anderen strukturierten Materialien verlaufen kleine Kästchen oder gehen in der Oberfläche unter. Machen Sie den Code dafür so einfach und groß wie möglich und setzen Sie das Logo daneben, nicht hinein.
Den Code vor der Auflage testen
Testen Sie nicht das Bild am Bildschirm, sondern einen Probedruck in Originalgröße.
- Scannen Sie den Code mit der normalen Kamera eines iPhones und eines Android-Handys.
- Testen Sie aus der Entfernung, aus der später gescannt wird.
- Wiederholen Sie den Test bei schwachem Licht und schräg.
- Prüfen Sie, ob genau die Adresse oder die Daten erscheinen, die Sie wollten.
- Wird der Code nicht sofort gelesen, vergrößern Sie ihn oder kürzen Sie die Daten und testen Sie erneut.
Speichern Sie die getestete Datei und speichern Sie sie nicht erneut ab. Jede weitere Kompression oder Größenänderung im Bildprogramm kann die Kanten der Kästchen verwischen. Geben Sie genau die Datei an die Druckerei, die Sie heruntergeladen und getestet haben.
Häufige Fehler beim Code mit Logo
Erster Fehler: Das Logo wird im Grafikprogramm in einen fertigen Code eingesetzt und zu groß gemacht. Ein im Generator erstellter Code berücksichtigt die verdeckte Fläche, ein selbst eingesetztes Logo verdeckt leicht mehr, als die Reserve aushält.
Zweiter Fehler: Die Korrekturstufe wird für ein weniger dichtes Muster wieder gesenkt. Dritter: Der Code wird klein gedruckt, obwohl er viele Kästchen hat. Vierter: Im Code steht ein langer Link mit Tracking-Parametern, der sich um die Hälfte kürzen ließe.
Und der letzte: Der Code wurde nach dem Satz nicht mehr getestet. Der Designer kann den Rand beschnitten, die Farbe geändert oder das Bild komprimiert haben, und zu testen ist das, was in den Druck geht.
Häufige Fragen
Wie erstelle ich kostenlos einen QR-Code mit Logo? Öffnen Sie den QR-Code-Generator, füllen Sie die Daten aus, wählen Sie im Feld „Logo in der Mitte“ eine Datei und laden Sie das PNG herunter. Der Code entsteht im Browser, kostenlos und ohne Anmeldung.
Welche Fehlerkorrektur braucht ein QR-Code mit Logo? Stufe H, sie stellt etwa 30 % der Daten wieder her. Das Tool aktiviert sie selbst, wenn vor dem Hochladen des Logos L oder M eingestellt war.
Warum wird mein QR-Code mit Logo nicht gelesen? Meist ist der Code zu klein gedruckt, der Kontrast zu schwach, der Rand beschnitten oder die Korrekturstufe von Hand gesenkt. Kürzen Sie die Daten und kehren Sie zu dunklem Code auf hellem Grund und Stufe H zurück.
In welchem Format muss das Logo vorliegen? PNG, JPG, WebP oder SVG. Am besten ist eine quadratische Datei: Das Logo wird in ein Quadrat eingepasst, und ein breites oder hohes Bild wird verzerrt.
Kann ich den QR-Code mit Logo als SVG herunterladen? Nein. Im SVG steckt nur der Code selbst, das Logo erscheint nur im PNG. Nehmen Sie für den Druck das PNG mit 4096 Pixeln.
Lässt sich die Größe des Logos im Code ändern? Nein. Das Logo sitzt immer in der Mitte und nimmt 22 % der Bildbreite ein. Der Wert ist so gewählt, dass der Code lesbar bleibt.
Kann ich einen farbigen QR-Code erstellen? Ja, die Farbe von Code und Hintergrund ist wählbar, der Hintergrund kann transparent sein. Die Kästchen müssen deutlich dunkler als der Grund sein, sonst unterscheidet der Scanner sie nicht.
Hört ein QR-Code mit Logo irgendwann auf zu funktionieren? Nein. Der Code ist statisch und an keinen Dienst gebunden: Er enthält Ihre Daten. Er funktioniert, solange die Seite oder das Netz besteht, zu dem er führt.
Wir bearbeiten ein Muster aus Ihrem Katalog kostenlos
Für Onlineshops, Hersteller, Marken und Großhändler. Senden Sie 1-3 Produktfotos und Sie erhalten sie professionell bearbeitet zurück, mit einem Preisangebot für Ihren gesamten Katalog.
Das ist ein b2b-Format für größere Mengen. Persönliche Fotos (Porträts, Events, Dokumente) bearbeiten wir hier nicht.
Anfrage erhalten
Wir bearbeiten Ihr Muster und senden Ihnen das Ergebnis mit einem Katalog-Angebot innerhalb eines Werktags.