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Altes Foto mit KI kolorieren: so gelingt eine gute Qualität


Artikel des Studios gdefoto

Altes Foto mit KI kolorieren: so gelingt eine gute Qualität

Wovon die Qualität der Kolorierung eines alten Fotos abhängt und wie man das Bild vorbereitet

Wer ein altes Foto mit KI in guter Qualität kolorieren will, fängt nicht bei der Farbe an, sondern bei der Vorlage. Das Bild wird groß und gerade digitalisiert, die Ränder werden abgeschnitten, die Schäden eingeschätzt, und erst dann geht die Datei an die KI. Der Grund ist einfach: Die KI färbt das ein, was sie sieht. Leichtes Rauschen und feine Kratzer putzt das Werkzeug selbst weg, einen großen Riss kann es aber für ein Bilddetail halten und mit einfärben, aus einem Fleck wird ein bunter Klecks, und auf einem unscharfen Gesicht wirkt die Farbe schmutzig. Je sauberer und größer die schwarz-weiße Grundlage, desto glaubwürdiger wird die farbige Fassung.

Altes Foto mit KI kolorieren: so gelingt eine gute QualitätAltes Foto mit KI kolorieren: so gelingt eine gute Qualität

Altes Foto mit KI kolorieren: die kurze Antwort

Vier Schritte: digitalisieren, das Werkzeug nach dem Zustand des Bildes wählen, Farbe erzeugen, Ergebnis prüfen. Den größten Einfluss auf das Resultat hat der erste Schritt.

  1. Digitalisieren. Scanner oder sorgfältige Aufnahme mit dem Handy, ohne Spiegelungen und ohne Schieflage, mit Reserve bei der Größe.
  2. Werkzeug wählen. Ein unbeschädigtes oder nur leicht abgegriffenes Foto geht direkt in die Kolorierung. Ein Foto mit Rissen, Einrissen und Flecken geht in die Restaurierung, die ein Schwarz-Weiß-Bild bereits farbig zurückgibt.
  3. Farbe. Sie laden die Datei in das Werkzeug „Foto kolorieren“: Die Verarbeitung startet von selbst, einstellen müssen Sie nichts.
  4. Kontrolle. Sie vergleichen die Gesichter mit dem Original, achten auf Haut und Farbgrenzen und vergrößern die Datei bei Bedarf für den Druck.

Ist das Foto gut erhalten und groß gescannt, bleibt es beim Hochladen und Prüfen. Solche alten Aufnahmen sind allerdings die Minderheit: Meist hat der Abzug wenigstens Staub, ein Netz feiner Risse oder zu wenig Kontrast, und von deren Ausmaß hängt ab, welches Werkzeug das richtige ist.

Altes Foto restaurieren und kolorieren: braucht man beide Werkzeuge?

Meist nicht, eines genügt. Die Kolorierung fügt nicht nur Farbe hinzu: Nebenbei säubert sie das Bild ein wenig, dämpft also das Rauschen und entfernt feine Kratzer und leichte Unschärfe. Für einen Abzug, der nur verblasst und etwas abgegriffen ist, reicht das aus.

Für stark beschädigte Bilder gibt es ein eigenes Werkzeug zur Restaurierung. Es repariert Kratzer, Risse und Flecken, zeichnet Gesichter neu und gibt ein Schwarz-Weiß-Bild gleich koloriert zurück. Dasselbe Foto durch beide Werkzeuge zu schicken, lohnt sich deshalb in der Regel nicht: Der zweite Durchlauf verbraucht einen weiteren kostenlosen Versuch und zeichnet das Gesicht noch einmal neu.

Bei der Wahl hilft eine einfache Frage: Was stört am Bild am meisten? Ist es nur die fehlende Farbe, nehmen Sie die Kolorierung. Ist es ein weißer Kratzer quer über die Wange, ein Knick durch das ganze Bild oder ein Wasserfleck im Gesicht, nehmen Sie die Restaurierung. Im Zweifel vergleichen Sie zwei kostenlose Vorschauen desselben Scans.

Was passiert, wenn man das Foto nacheinander durch beide Werkzeuge schickt?

Meist wird es nicht besser, sondern entfernt sich weiter vom Original. Jede Bearbeitung durch die KI verändert die Zeichnung des Bildes ein wenig, und am deutlichsten fällt das bei Gesichtern auf. Nach zwei Durchläufen hintereinander sieht die Person sich unter Umständen weniger ähnlich als nach einem.

Es gibt auch eine praktische Seite. In den zweiten Schritt müsste man die saubere Datei aus dem ersten mitnehmen, denn die Vorschau ist verkleinert und trägt ein Wasserzeichen. Die Regel ist daher einfach: Wählen Sie ein Werkzeug passend zum Zustand des Fotos, und wenn das Ergebnis nicht überzeugt, verbessern Sie den Ausgangsscan und wiederholen Sie den Vorgang mit ihm, statt bereits Bearbeitetes erneut zu bearbeiten.

Was die Kolorierung verdirbt: ein zu kleiner Scan

Ein kleiner Scan schadet der Kolorierung am meisten, weil in ihm schlicht die Details fehlen, an denen sich die KI orientieren könnte. Ein Gesicht von ein paar Dutzend Pixeln ist für sie fast nur ein Fleck: Augen, Lippen und Haaransatz verschwimmen, und die Farbe legt sich als ein einziger Gesamtton darüber.

Typische Quellen kleiner Dateien: eine über einen Messenger weitergeleitete Kopie, ein Screenshot, ein Foto des Abzugs aus der Entfernung samt Tisch und Rahmen. Haben Sie Zugang zum Original, scannen Sie es größer neu: Das bringt mehr als jede spätere Bearbeitung. Gibt es das Original nicht mehr, sollte die Datei zuerst per KI vergrößert und erst danach koloriert werden.

Was die Kolorierung verdirbt: Kratzer, Knicke und Flecken

Große Kratzer, Knicke und Flecken stören die Kolorierung, weil die KI sie für einen Teil der Szene halten kann. Sie weiß nicht, dass die weiße Linie von einer Falte im Papier stammt und nicht von Anfang an im Bild war. Feinen Staub und dünne Kratzer glättet die Kolorierung meist von selbst, bei großen Schäden klappt das nicht immer.

  • Tiefe Kratzer und Risse in der Emulsion können als helle Linien stehen bleiben und fallen im farbigen Bild stärker auf als im grauen.
  • Knicke ergeben einen Streifen mit Helligkeitssprung, an dem die Farbe manchmal abrupt wechselt.
  • Flecken von Feuchtigkeit, Kleber oder Schimmel können eine zufällige Farbe bekommen und wie Schmutz auf Kleidung oder Gesicht aussehen.
  • Abgerissene Ecken und verlorene Bildteile ersetzt die Kolorierung nicht verlässlich: An ihrer Stelle bleibt eine Lücke oder eine Vermutung.

Gibt es viele solcher Schäden, laden Sie das Foto nicht in die Kolorierung, sondern in die Restaurierung: Sie ist genau für Beschädigungen gedacht. Wie man mit den einzelnen Arten von Schäden umgeht, steht ausführlich im Artikel über Kratzer und Knicke auf alten Fotos.

Was die Kolorierung verdirbt: Ausbleichen und schwacher Kontrast

Ein verblasstes Foto wird blass koloriert, weil der Unterschied zwischen Hell und Dunkel zu gering ist. Ist das ganze Bild grau, ohne echtes Schwarz und echtes Weiß, wirkt auch die farbige Fassung fahl, wie unter einer Staubschicht.

Besonders leiden die Gesichter: Auf einem ausgeblichenen Abzug verschmelzen sie fast mit dem Hintergrund, und die KI gibt ihnen einen schwachen, unsicheren Farbton. Deshalb lohnt es sich, dem Bild vor der Kolorierung mit einer einfachen Tonwert- oder Kurvenkorrektur in einem beliebigen Bildbearbeitungsprogramm den Kontrast zurückzugeben. Wichtig ist, es nicht zu übertreiben: Sind die Lichter zu reinem Weiß ausgefressen und die Schatten zu Schwarz abgesoffen, findet die Farbe dort ebenfalls keinen Halt.

Muss man Gilb und Sepia vor dem Kolorieren entfernen?

Nein, ein vergilbtes oder sepiagetöntes Foto müssen Sie in der Regel nicht eigens entfärben. Das Werkzeug wandelt die hochgeladene Datei selbst in Graustufen um, bevor es sie an die KI weitergibt. Das ist Absicht: Bleibt am Eingang ein Farbstich zurück, hält das Modell ihn für echte Farbe, und im Ergebnis tauchen farbige Streifen und Schlieren auf.

Von der Dateigröße hängt das nicht ab: Entfärbt wird jedes hochgeladene Bild, das kleine wie das sehr große. Den Scan vorab in Graustufen zu speichern, ist nicht nötig, schadet aber auch nicht. Sinnvoller ist es, die Zeit für anderes zu nutzen: Ränder und Rahmen aus dem Bild zu entfernen und zu prüfen, dass der Scan keine Spiegelungen hat.

Daraus folgt etwas Wichtiges. Wenn Sie kein Schwarz-Weiß-Foto hochladen, sondern ein verblasstes Farbfoto, bleiben seine früheren Farben nicht erhalten: Das Bild wird grau und neu koloriert, so wie die KI es entscheidet. Für alte Farbabzüge, deren Farbe ins Rote oder Gelbe gekippt ist, ist das ein Weg zu einer frischen Fassung, aber kein Weg zurück zu den ursprünglichen Farben.

Kann man ein altes Schwarz-Weiß-Foto sofort kolorieren, ohne Vorbereitung?

Ja, und für einen ersten Eindruck sollten Sie genau das tun. Verarbeitung und Vorschau sind kostenlos, eine Registrierung ist nicht nötig: Laden Sie die Datei so hoch, wie sie ist, und schauen Sie, was herauskommt. Sitzt die Farbe sauber, braucht es keine Vorbereitung. Zeigen sich farbige Flecken und Schmutz auf den Gesichtern, laden Sie denselben Scan in die Restaurierung und vergleichen Sie.

Zwei Dinge sollten Sie dabei bedenken. Die Vorschau ist auf 900 Pixel an der langen Seite verkleinert und mit einem Wasserzeichen versehen, man erkennt daran also die Gesamtfarbe und grobe Fehler, feine Details aber nicht. Und kostenlose Verarbeitungen gibt es nicht viele: fünf pro Tag von einer Adresse, wobei für Kolorierung, Restaurierung und Vergrößerung gemeinsam gezählt wird. Setzen Sie die Versuche überlegt ein.

Die Reihenfolge: digitalisieren, Werkzeug wählen, vergrößern, kolorieren

Im Folgenden jeder der vier Schritte einzeln: was im Formular zu wählen ist, worauf Sie achten sollten und welche Datei Sie weitergeben. Den zweiten und den dritten Schritt braucht nicht jedes Foto.

Schritt 1. Altes Foto für die Kolorierung digitalisieren

Die beste Lösung für die Kolorierung: ein Flachbettscanner, der Abzug liegt plan auf dem Glas, die Auflösung ist mit Reserve gewählt. Der Scanner liefert gleichmäßiges Licht und verzerrt die Geometrie nicht, und genau das braucht die KI.

Scannen Sie groß, vor allem kleine Abzüge. Ein handtellergroßes Foto wird bei niedriger Auflösung zu einer Datei, in der das Gesicht ein paar Hundert Pixel einnimmt. Speichern Sie ohne starke Kompression: JPG in höchster Qualität oder PNG. Ob Sie in Farbe oder in Graustufen scannen, spielt für die Kolorierung keine Rolle (das Werkzeug entfärbt die Datei selbst), für das Archiv ist ein Farbscan aber nützlicher: An ihm sieht man den tatsächlichen Zustand des Papiers.

Ohne Scanner tut es auch das Handy. Legen Sie das Foto auf eine ebene Fläche am Fenster, halten Sie das Handy genau parallel zum Abzug und achten Sie darauf, dass auf der glänzenden Oberfläche weder Spiegelungen noch Ihr eigener Schatten zu sehen sind. Eine ausführliche Anleitung finden Sie im Artikel alte Papierfotos zu Hause digitalisieren.

Was vor dem Hochladen mit dem Scan zu tun ist: zuschneiden und drehen

Vor dem Hochladen sollte der Scan am Bildrand beschnitten und gerade gedreht werden. Die KI verarbeitet das gesamte Bild, und alles Überflüssige lenkt vom Wesentlichen ab: weiße Ränder, ein Passepartout mit Prägung, die Tischkante, benachbarte Fotos auf der Albumseite.

Ränder und Hintergrund schaden auch der Farbe. Der Karton unter dem Foto kann einen zufälligen Farbton bekommen, und von dort wandert die Farbe nicht selten auf den Rand des eigentlichen Bildes. Kleben auf einer Albumseite mehrere Fotos, schneiden Sie jedes als eigene Datei aus und kolorieren Sie sie einzeln.

Prüfen Sie auch das Format. Das Werkzeug nimmt JPG, PNG und WebP an. Speichert Ihr Handy Bilder in einem anderen Format, zum Beispiel HEIC, wandeln Sie die Datei zuerst in JPG um.

Schritt 2. Restaurieren oder kolorieren: welches Werkzeug passt?

Hat das Foto Kratzer, Risse, Flecken oder unscharfe Gesichter, nehmen Sie statt der Kolorierung das eigene Werkzeug „Foto restaurieren“. Die KI entfernt die Schäden, findet die Gesichter und zeichnet sie neu, und ein schwarz-weißes oder getöntes Bild gibt sie bereits koloriert zurück. Danach noch einmal gesondert einzufärben, ist meist nicht nötig. Angenommen werden dieselben Dateien wie bei der Kolorierung: JPG, PNG, WebP bis 25 MB und bis 8000 Pixel pro Seite, das Ergebnis kommt als JPG.

Einen Bearbeitungsmodus wählt man im Formular nicht, festzulegen ist nur die Vergrößerung: „Ohne Vergrößerung“, ×2 oder ×4. Voreingestellt ist ×2, die restaurierte Datei kommt also gleich doppelt so groß heraus wie die Vorlage, wobei die Endgröße bei großen Scans vom Server begrenzt wird. Für einen kleinen Scan ist das praktisch: Restaurierung und Vergrößerung laufen in einem Durchgang. Ist der Scan ohnehin groß, stellen Sie auf „Ohne Vergrößerung“ um.

Ehrlich zu den Grenzen. Das Ergebnis der Restaurierung zeichnet die KI neu, es ist also eine Rekonstruktion und keine Kopie des Abzugs. Wo das Bild verloren ist (abgerissene Ecke, Kratzer quer durchs Gesicht), ergänzt sie, was sie nicht sieht, und bei einem stark unscharfen Porträt kann sie die Gesichtszüge verändern. Vergleichen Sie das Ergebnis mit dem Original und vergewissern Sie sich, dass die Person sich noch ähnlich sieht. Ist die Ähnlichkeit weg, ist das ein Fall für die Retusche von Hand. Ein unversehrtes Foto ohne auffällige Schäden braucht dagegen keine Restaurierung: Ihm genügt die Kolorierung aus Schritt 4.

Schritt 3. Wann man das Foto vor dem Kolorieren vergrößern sollte

Vergrößern lohnt sich, wenn die Gesichter im Scan klein sind oder wenn Sie größer drucken wollen als der ursprüngliche Abzug. In einer großen Datei erkennt die KI mehr Details: den Lippenrand, die Iris, die Falten im Stoff, und die Farbe sitzt genauer.

Dafür gibt es das eigene Werkzeug „Foto vergrößern“: Maßstab ×2 oder ×4, die Modi „Universal“ und „Schnell“, Ergebnis als JPG. Haben Sie das Bild schon bei der Restaurierung vergrößert, müssen Sie es kein zweites Mal tun. Und vergrößern Sie nicht alles pauschal auf das Maximum. Die Vergrößerung verarbeitet höchstens 2000 Pixel an der langen Seite: Ein größeres Bild wird zuerst auf dieses Maß verkleinert, deshalb hat das Ergebnis nie mehr als 4000 Pixel bei ×2 und 8000 bei ×4. Die Kolorierung wiederum arbeitet mit einem Bild von höchstens 3000 Pixeln an der langen Seite: Eine größere Datei nimmt sie an (bis 8000 Pixel pro Seite und 25 MB), verkleinert sie aber vor der Verarbeitung. Einen Scan nur der Farbe wegen auf 8000 Pixel hochzutreiben, ist sinnlos.

Als Faustregel gilt: Ist die lange Seite des Scans kürzer als 1500 bis 2000 Pixel, ist die Vergrößerung auf das Doppelte meist gerechtfertigt. Ist die Datei ohnehin groß, können Sie den Schritt überspringen: Mehr als 3000 Pixel an der langen Seite nutzt die Kolorierung sowieso nicht.

Schritt 4. Altes Foto online mit KI kolorieren

Die Kolorierung verlangt die wenigsten Handgriffe: Es genügt, die Datei hochzuladen, die Verarbeitung startet von selbst. Einstellungen hat die Kolorierung keine. Eine Datei pro Durchgang, per Ziehen in das Fenster oder über die Dateiauswahl, ohne Registrierung.

  1. Laden Sie die vorbereitete Schwarz-Weiß-Datei hoch.
  2. Auswählen oder anklicken müssen Sie nichts: Die Verarbeitung beginnt von selbst, sobald das Foto ausgewählt oder hineingezogen ist.
  3. Warten Sie auf das Ergebnis. Verarbeitet wird auf dem Server, die Dauer hängt von der Dateigröße und der Auslastung ab.
  4. Beurteilen Sie die Vorschau: Hautfarbe, Kleidung, Hintergrund und die Ähnlichkeit der Gesichter mit dem Original. Gefällt es nicht, verbessern Sie den Ausgangsscan und laden Sie ihn erneut hoch.

Das Ergebnis wird als JPG gespeichert und ist an der langen Seite höchstens 3000 Pixel groß. Die Vorschau ist kostenlos, sie ist auf 900 Pixel an der langen Seite verkleinert und trägt ein Wasserzeichen. Die saubere Datei in voller Größe ist kostenpflichtig. Regler zum Nachjustieren der Farbe hat das Werkzeug nicht: Die Sättigung hebt es selbst leicht an, nebenbei säubert es etwas Rauschen und feine Kratzer, und die Feinarbeit erledigt man dann in der fertigen Datei.

Schwarz-Weiß-Foto kolorieren

Die KI fügt glaubwürdige Farben hinzu: Hauttöne, Himmel, Grün, Kleidung und Stadtszenen. Lokal, ohne Abo, ohne Wasserzeichen.

    Dein Foto wird koloriert...
    Tipp: Schneide das Foto so zu, dass nur das Bild selbst übrig bleibt, ohne Ränder, Hintergrund oder Nachbarfotos. Die KI verarbeitet den ganzen Ausschnitt, überflüssige Ränder kosten Qualität beim Wesentlichen.
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      Welche Datei von Schritt zu Schritt weitergegeben wird

      In jeden weiteren Schritt gehört die saubere Datei des vorherigen Schritts und nicht die Vorschau. Die Vorschau ist verkleinert und mit einem Wasserzeichen versehen: Das Zeichen wird Teil des Bildes, die KI färbt es zusammen mit allem anderen ein, und die geringe Größe macht die ganze Vorbereitung zunichte.

      Daraus ergibt sich eine vernünftige Reihenfolge. Schicken Sie den Ausgangsscan zuerst kostenlos getrennt durch die Kolorierung und durch die Restaurierung und sehen Sie sich die Vorschauen an. So erkennen Sie, welches der beiden Werkzeuge gerade mit Ihrem Foto besser zurechtkommt. Erst wenn das feststeht, holen Sie sich die saubere Datei und schicken sie, falls ein großer Druck geplant ist, in die Vergrößerung.

      SchrittWas Sie erhaltenWorauf zu achten ist
      DigitalisierenScan oder Foto des AbzugsJPG, PNG oder WebP, ohne Ränder, ohne Spiegelungen
      RestaurierungBereinigte Datei, ein Schwarz-Weiß-Foto kommt bereits farbig zurückGesichter ähneln dem Original, keine „Plastikhaut“
      VergrößerungDieselbe Datei, 2- oder 4-mal so großFür die Kolorierung reichen 3000 Pixel an der langen Seite, Gewicht bis 25 MB
      KolorierungFarbiges JPG, leicht bereinigtÄhnlichkeit der Gesichter, Haut, Farbgrenzen, nicht eingefärbte Stellen

      Altes Foto online verbessern und kolorieren: geht das in einem Schritt?

      Zu einem guten Teil ja. Die Kolorierung verbessert das Bild nebenbei ein wenig: Sie dämpft das Rauschen, entfernt feine Kratzer und leichte Unschärfe. Die Restaurierung repariert ernste Schäden und gibt ein Schwarz-Weiß-Bild gleich farbig zurück. Für die meisten Abzüge genügt eines dieser beiden Werkzeuge. Ein eigener Schritt bleibt nur die Vergrößerung: Sie arbeitet an der Zeichnung des Bildes und fügt keine Farbe hinzu.

      Die Bequemlichkeit hat eine Kehrseite. Wenn Säuberung und Farbe in einem Zug erledigt werden, sehen Sie kein Zwischenergebnis und können nicht das eine ohne das andere behalten. Zusammen mit dem Rauschen kann die KI auch feine Gesichtszüge leicht verändern: den Augenschnitt, die Lippenlinie, die Nasenform. Deshalb wird das fertige Bild unbedingt mit dem Original verglichen, vor allem bei Porträts.

      In der Praxis sieht der Weg so aus. Für einen unversehrten Abzug mit gutem Scan reicht die Kolorierung allein. Für einen abgegriffenen, zerkratzten oder eingerissenen Abzug nimmt man die Restaurierung und bekommt die Farbe gleich dazu. Die Vergrößerung kommt bei kleinen Scans hinzu und bei Bildern, die groß gedruckt werden sollen.

      Wie viele Fotos lassen sich auf einmal verarbeiten?

      Koloriert wird Datei für Datei, einen Stapel-Upload gibt es nicht, und die nächste Verarbeitung lässt sich erst starten, wenn die vorige abgeschlossen ist. Kostenlos stehen von einer Adresse fünf Verarbeitungen pro Tag zur Verfügung, gezählt wird gemeinsam für Kolorierung, Restaurierung und Vergrößerung. Das reicht, um an einem Foto Kolorierung und Restaurierung zu vergleichen und es noch ein paarmal mit einem verbesserten Scan zu versuchen. Für das erneute Hochladen derselben Datei sollten Sie keine Versuche opfern: Die Kolorierung hat keine Einstellungen, das Ergebnis ändert sich nicht. Danach bietet die Seite die Bezahlung an, für ein Album mit Dutzenden Abzügen reichen die kostenlosen Versuche nicht.

      Meldet der Dienst, er sei beschäftigt, dann ist entweder Ihre vorige Verarbeitung noch nicht fertig, oder der Server ist in diesem Moment mit aufwendigen Aufgaben ausgelastet. Warten Sie ein paar Minuten und versuchen Sie es noch einmal.

      Keine Lust, selbst daran zu sitzen? Geben Sie das Foto einem Retuscheur

      Automatik löst nicht alles: eine schwierige Aufnahme, ein wichtiges Bild, ein alter Abzug vom Scanner. Wo der Algorithmus aufgibt, arbeitet ein Mensch das Bild in Photoshop Ebene für Ebene von Hand aus.

      VorherNachherVorherNachher⇆
      Beispiel: Restaurierung und Kolorierung eines alten Fotos. Regler ziehen.
      Was wir machen
      • Schärfe in Gesicht und Augen zurückholen
      • Rauschen und Artefakte entfernen, ohne die Haut zu plätten
      • Farbe, Kontrast und verrissene Belichtung korrigieren
      • Kratzer, Flecken und Knicke vom alten Scan entfernen
      • Datei in druckfähiger Größe liefern
      Konditionen
      • Preis pro Foto10 €
      • Bearbeitungszeitinnerhalb von 24 Stunden
      • Zustellungper E-Mail
      • Wenn wir es nicht schaffenGeld zurück
      Ohne Formulare und Mailwechsel: Sie zahlen hier und schicken Foto und Aufgabe direkt nach der Zahlung.

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      Foto und Kontakt fragen wir direkt nach der Zahlung ab. Sie möchten es gleich anhängen? Hier die Felder:
      Ihr Foto (optional)
      keine Datei gewählt
      E-Mail (optional)
      Sichere Kartenzahlung über Stripe · Kartendaten speichern wir nicht · Geld zurück, wenn wir es nicht schaffen

      Die Qualität der Kolorierung beurteilen und was man mit dem Ergebnis macht

      Ein koloriertes Foto sollte geprüft werden, bevor Sie für die saubere Datei bezahlen oder es zum Druck geben. Die Kontrolle dauert ein paar Minuten und folgt drei Fragen: Ähneln die Gesichter dem Original, liegt die Farbe gleichmäßig auf der Haut, und ist sie nicht über die Konturen gelaufen? Einstellungen hat die Kolorierung überhaupt keine, der wichtigste Hebel bleibt deshalb ein einziger: die Qualität des Ausgangsscans.

      Altes Foto in guter Qualität kolorieren: wovon hängt sie ab?

      Die Qualität der Kolorierung hängt von zwei Dingen ab: von der Ausgangsdatei und davon, wie gut sich der Bildinhalt überhaupt erraten lässt. Auf das erste haben Sie Einfluss, auf das zweite nicht.

      Die Ausgangsdatei ist am wichtigsten. Ein großer, scharfer, kontrastreicher Scan ohne Schäden liefert gleich beim ersten Mal ein gutes Ergebnis. Einen kleinen und verschmutzten rettet keine noch so häufige Wiederholung. Wer also „in guter Qualität“ will, sollte die Mühe in die Vorbereitung stecken: größerer Scan, gleichmäßiges Licht, keine Spiegelungen und keine Ränder. Und bedenken Sie, dass die echte Qualität nur an der sauberen Datei zu sehen ist: Die Vorschau ist auf 900 Pixel verkleinert.

      Der Inhalt setzt die Obergrenze: Ein Porträt vor einem Garten koloriert die KI überzeugend, ein Schaufenster voller Waren oder einen bunten Teppich dagegen wahrscheinlich nur ungefähr.

      Die Kolorierung hat keine Einstellungen: was tun, wenn die Farbe nicht gefällt?

      Gefällt die Farbe nicht, muss die Vorlage geändert werden. Schalter und Parameter hat die Kolorierung nicht: Sie wählen ein Foto aus oder ziehen es hinein, und die Verarbeitung beginnt sofort von selbst. Dieselbe Datei noch einmal hochzuladen, bringt deshalb fast nichts: Das Bild fällt höchstwahrscheinlich genauso aus.

      Jede Verarbeitung wird dabei von den fünf kostenlosen pro Tag abgezogen, die für alle rechenintensiven Werkzeuge der Seite gemeinsam gelten. Heben Sie sich die Versuche für einen verbesserten Scan oder für den Vergleich mit der Restaurierung auf. Was das Ergebnis wirklich verändert: größerer Scan, gleichmäßiges Licht, keine Spiegelungen und keine Ränder. Stimmen wichtige Farben dann immer noch nicht, bleibt die Nacharbeit von Hand durch einen Retuscheur.

      Koloriertes Gesicht mit dem Original vergleichen

      Öffnen Sie Original und Ergebnis nebeneinander und achten Sie auf die Züge, nicht auf die Farbe. Die Kolorierung entfernt nebenbei Rauschen und Unschärfe, und bei einem kleinen oder unscharfen Gesicht können sich dabei Augenschnitt, Lippenlinie, Nasenform und das scheinbare Alter leicht verändern.

      Gehen Sie der Reihe nach vor: Augen und Brauen, Nase, Mund, Gesichtsoval, Haaransatz. Muttermale, Narben, Falten und Brille müssen an ihrem Platz bleiben. Ein guter Test: Zeigen Sie beide Bilder jemandem, der die Person persönlich kannte, und fragen Sie, ob er sie auf dem farbigen Bild wiedererkennt. Bei einem Erinnerungsporträt oder einem Bild, nach dem ein Dokument oder eine Gedenktafel angefertigt wird, zählt die Ähnlichkeit mehr als die Farbe. Ist sie verloren, braucht es die Handarbeit eines Profis.

      Falsche Farbe von Kleidung oder Uniform: was tun?

      Ein erneuter Durchlauf hilft hier nicht: Die KI weiß nicht, welche Farbe das Kleid hatte, und gibt auf dieselbe Datei dieselbe Antwort. Korrigiert wird im fertigen Bild. Einen einzelnen Fehler, etwa ein blaues statt eines weinroten Kleides, kann man in einem Programm mit Ebenen beheben: den Gegenstand auswählen und den Farbton nur in diesem Bereich ändern.

      Bei Uniformen, Auszeichnungen und Fahnen ist es schwieriger: Dort gibt es viele kleine Details mit genau festgelegter Farbe, und man muss sie anhand von Referenzmaterial abgleichen. Eine solche Korrektur gibt man besser bei einem Profi in Auftrag und teilt ihm gleich alles mit, was man über das Bild weiß: Waffengattung, Jahre, Augen- und Haarfarbe der Person.

      Altes Porträt kolorieren: worauf zuerst achten?

      Bei einem Porträt schaut man zuerst auf das Gesicht: erst auf die Ähnlichkeit, dann auf die Hautfarbe, und erst danach auf alles Übrige. Kleidung und Hintergrund verzeiht der Betrachter leicht, fremde Züge oder ein Gesicht in seltsamem Farbton fallen dagegen sofort auf.

      • Porträt in Nahaufnahme: Vergleichen Sie Augen, Lippen und Gesichtsoval mit dem Original.
      • Gruppenfoto: Prüfen Sie, dass alle Gesichter gleich gleichmäßig eingefärbt sind und die kleinen in der hinteren Reihe sich nicht bis zur Unkenntlichkeit verändert haben.
      • Landschaft, Architektur, Straße: Achten Sie auf Himmel, Grün und lange einfarbige Flächen.
      • Aufnahme in Militäruniform oder Tracht: Korrekte Farben garantiert die KI nicht, dazu mehr weiter unten.

      Allgemeiner Farbstich: so entfernt man ihn in jedem Bildbearbeitungsprogramm

      Einen allgemeinen Farbstich entfernt man erst nach der Kolorierung, in der fertigen Datei. Das Werkzeug selbst hat dafür keine Einstellungen, und ein erneutes Hochladen desselben Fotos ändert den Farbton nicht, einen kostenlosen Versuch dafür zu verbrauchen, lohnt also nicht.

      Wirkt das ganze Bild wie hinter farbigem Glas, warm oder kalt, lässt sich das in der fertigen Datei am zuverlässigsten beheben. Nötig sind zwei Regler, die es in jedem Programm gibt, auch auf dem Handy: Temperatur (wärmer oder kälter) und Farbton (grüner oder rosafarbener). Die Richtschnur beim Einstellen: Was im Bild sicher weiß oder grau ist, also Hemdkragen, graues Haar, Papier, eine getünchte Wand, soll neutral aussehen.

      Qualität der Kolorierung beurteilen: Haut und Gesichter

      Die Qualität einer Kolorierung beurteilt man in erster Linie an der Haut: Sie soll bei jeder Person einen gleichmäßigen Ton haben, ohne graue und grünliche Inseln. Öffnen Sie das Ergebnis und gehen Sie die Liste durch.

      • Gesicht, Hals und Hände einer Person stimmen im Farbton überein.
      • Auf der Stirn, unter den Augen und am Haaransatz gibt es keine grauen Stellen, die ohne Farbe geblieben sind.
      • Die Lippen heben sich von der Haut ab, sehen aber nicht geschminkt aus, wenn das im Original nicht so war.
      • Das Weiß der Augen und die Zähne sind hell geblieben und nicht zusammen mit der Haut rosa geworden.
      • Die Haare sind farblich nicht mit dem Hintergrund verschmolzen, graues Haar ist grau geblieben.

      Ist die Haut fleckig geworden, liegt die Ursache fast immer in der Vorlage: Rauschen, Flecken oder Unschärfe im Gesicht. Das ist ein Zeichen dafür, den Scan zu verbessern oder das Werkzeug zur Restaurierung auszuprobieren, statt dieselbe Datei noch einmal zu starten.

      Qualität der Kolorierung beurteilen: Farbgrenzen

      Das zweite Merkmal einer guten Kolorierung: Die Farbe läuft nicht über die Konturen. Sehen Sie sich die Stellen an, an denen verschiedene Dinge aufeinandertreffen: Kragen und Hals, eine Hand vor dem Kleid, der Kopf vor der Wand, ein Kind auf dem Arm eines Erwachsenen.

      Ein schlechtes Zeichen: Die Hautfarbe fließt auf den Kragen, die Farbe des Kleides färbt die Hand, das Grün des Hintergrunds legt sich auf die Haare. Das passiert an unscharfen Grenzen und bei kleinen Details. In einer großen, scharfen Datei läuft die Farbe deutlich seltener aus, die Vergrößerung vor der Kolorierung hilft hier also wirklich.

      Prüfen Sie gesondert lange einfarbige Flächen: Wand, Himmel, Mantel. Die Farbe soll dort durchgehend sein. Ist der Mantel zur Hälfte blau und zur Hälfte grau, hat die KI nicht verstanden, dass es ein einziger Gegenstand ist. Eine solche Stelle bessert man im Bildbearbeitungsprogramm aus oder überlässt sie einem Profi.

      Koloriertes Foto vor dem Druck prüfen

      Vor dem Druck sehen Sie sich die saubere kolorierte Datei in voller Größe an, nicht die Vorschau und nicht das Miniaturbild auf dem Handybildschirm. Verkleinert sieht jede Kolorierung ordentlich aus, die Mängel zeigen sich erst bei der Vergrößerung auf die tatsächliche Pixelgröße.

      Gehen Sie Gesichter, Hände und die Ränder der Kleidung durch. Treten Sie dann zurück und beurteilen Sie den Gesamteindruck: Wirkt das Bild wie eine von Hand nachkolorierte Postkarte oder umgekehrt wie ein mattes Bildchen? Vergleichen Sie mit der schwarz-weißen Vorlage: Die farbige Fassung darf in Schatten und Lichtern keine Details verlieren, und die Gesichter müssen erkennbar bleiben.

      Und denken Sie an das Papier: Auf dem Abzug wirken Farben meist etwas dunkler und dichter als auf dem leuchtenden Bildschirm. Eine leicht zurückhaltende Kolorierung sieht im Druck natürlicher aus als eine sehr kräftige.

      Was tun, wenn die Kolorierung schlecht geworden ist?

      Überzeugt die Kolorierung nicht, ändern Sie die Vorlage, denn Einstellungen hat die Kolorierung keine, und zwar eine Sache nach der anderen. So erkennen Sie, was genau das Ergebnis beeinflusst, und verschwenden keine kostenlosen Versuche.

      1. Schneiden Sie Ränder, Hintergrund und Rahmen ab, falls sie noch im Bild sind.
      2. Scannen Sie das Foto größer neu, bei gleichmäßigem Licht und ohne Spiegelungen.
      3. Blasses Ergebnis: Erhöhen Sie den Kontrast der Vorlage.
      4. Flecken, Kratzer und Schmutz auf den Gesichtern: Laden Sie den Scan in die Restaurierung, sie gibt das Bild gleich farbig zurück.
      5. Kleine Gesichter und ausgelaufene Farbe: Vergrößern Sie die Datei und kolorieren Sie neu.
      6. Allgemeiner Farbstich: Korrigieren Sie Temperatur und Farbton in der fertigen Datei.
      7. Das Gesicht ist nicht mehr ähnlich oder wichtige Farben stimmen nicht: Hier ist Nacharbeit von Hand nötig.

      Dieselbe Datei erneut hochzuladen, hat wenig Sinn: Das Ergebnis ändert sich höchstwahrscheinlich nicht. Und stimmen wichtige Farben nach allen Korrekturen immer noch nicht, liegt es nicht mehr an der Qualität der Datei, sondern daran, dass die KI die Wahrheit über das Bild nicht kennen kann. Davon handelt der nächste Abschnitt.

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      Was die KI errät und was nicht

      Die KI stellt nicht die echten Farben eines alten Fotos wieder her, sie wählt glaubwürdige aus. In einer Schwarz-Weiß-Datei steckt überhaupt keine Farbinformation: Zwei Kleider, ein rotes und ein grünes, können darin gleich grau aussehen. Die KI färbt so, wie es auf ähnlichen Bildern üblich ist, und das ist in manchen Fällen ein Treffer, in anderen eine Vermutung.

      Was die KI beim Kolorieren alter Fotos gut errät

      Gut erraten wird alles, dessen Farbe sich im wirklichen Leben von Bild zu Bild kaum ändert. Hier hat die KI eine verlässliche Stütze.

      • Haut. Gesichter und Hände, sofern sie groß und scharf genug sind.
      • Himmel und Wasser. Blaue und graublaue Töne.
      • Pflanzen. Gras, Laub, Bäume.
      • Erde, Sand, Holz, Ziegel. Natürliche Materialien und Baustoffe mit erkennbarer Struktur.
      • Das Licht der Szene. Sonniger und trüber Tag, Innenraum und Straße werden meist richtig unterschieden.

      Deshalb werden Straßen- und Landschaftsaufnahmen und Porträts im Freien am überzeugendsten koloriert: Der größte Teil des Bildes zeigt etwas, bei dem man sich kaum irren kann.

      Was die KI nicht wissen kann: Farbe von Kleidung, Augen und Haaren

      Die Farbe von Kleidung, Augen, Haaren, Tapete, Auto oder Spielzeug kann die KI nicht kennen. Sie wählt die wahrscheinlichste Variante, und die fällt oft durchschnittlich aus: Kleidung gerät in graublaue und braune Töne, Augen werden dunkel.

      Wenn Sie sich erinnern, dass die Großmutter ein weinrotes Kleid und blaue Augen hatte, rechnen Sie damit, dass es auf dem kolorierten Foto anders aussieht. Das ist kein Fehler und keine schlechte Dateiqualität: Die richtige Antwort ist im Bild schlicht nicht gespeichert. Keine Vorbereitung des Scans hilft hier weiter.

      Bei den Haaren ist es etwas einfacher: Dunkle und helle unterscheiden sich in der Helligkeit, graues Haar ebenfalls. Rot und Dunkelblond lassen sich auf einem Schwarz-Weiß-Foto aber nicht auseinanderhalten, und die KI entscheidet sich für etwas Neutrales.

      Militäruniform, Auszeichnungen, Fahnen: warum die KI danebenliegt

      Uniformen, Rangabzeichen, Auszeichnungen, Fahnen und Ladenschilder koloriert die KI auf gut Glück, und hier ärgern die Fehler am meisten. Die Farbe dieser Dinge ist genau festgelegt, im Bild nehmen sie aber wenig Platz ein und bestehen aus kleinen Details.

      Ein Ordensband kann einfarbig ausfallen, Schulterstücke können mit der Uniformjacke verschmelzen, eine Fahne kann die falsche Farbe bekommen. Für das Anschauen in der Familie ist das oft annehmbar, für eine Schautafel, ein Museum, eine Veröffentlichung oder das Erinnerungsporträt eines Veteranen muss eine solche Kolorierung jedoch anhand von Referenzmaterial geprüft und von Hand korrigiert werden.

      Gruppenfotos und kleine Gesichter: was zu erwarten ist

      Auf einem Gruppenfoto sinkt die Qualität der Kolorierung mit jeder Reihe: Die großen Gesichter vorn gelingen gut, die kleinen im Hintergrund schlechter. Ein kleines Gesicht kann gräulich bleiben oder den Farbton eines benachbarten Gegenstands annehmen.

      Es hilft, die Datei vor der Kolorierung zu vergrößern. Ein weiterer Kniff: die wichtige Person als eigenen Ausschnitt aus der Gruppe herausschneiden und wie ein Porträt kolorieren. Das Gesicht nimmt dann den größten Teil des Bildes ein, und das Ergebnis fällt deutlich besser aus als auf der Gesamtaufnahme.

      Verändert die KI beim Kolorieren das Gesicht?

      Das kann sie, meist aber nur wenig. Die Kolorierung fügt nicht nur Farbe hinzu, sie befreit das Bild auch ein wenig von Rauschen und Unschärfe, und im Gesicht trifft das manchmal feine Züge. Je größer und schärfer das Gesicht im Scan, desto weniger bekommt es ab. Am stärksten gefährdet sind kleine Gesichter auf Gruppenfotos und unscharfe Porträts.

      Die Restaurierung greift noch deutlicher ein: Dort zeichnet die KI die Gesichter neu. Deshalb wird die Ähnlichkeit nach jeder Bearbeitung geprüft, indem man das Ergebnis mit dem Original vergleicht. Bei wichtigen Porträts, also bei einem Bild für ein Dokument oder zum Andenken an einen Menschen, ist diese Kontrolle Pflicht. Sieht die Person sich in der farbigen Fassung nicht ähnlich, behebt ein erneuter Durchlauf das nicht: Dann ist Handarbeit nötig.

      Altes Foto online kostenlos und ohne Registrierung kolorieren: was ist gratis, was nicht?

      Kostenlos sind Verarbeitung und Vorschau, eine Registrierung ist dafür nicht nötig: Sie laden das Foto hoch und erhalten das kolorierte Ergebnis, verkleinert auf 900 Pixel an der langen Seite und mit Wasserzeichen. Kostenpflichtig ist die saubere Datei in voller Größe und ohne Zeichen. Kostenlose Verarbeitungen gibt es fünf pro Tag von einer Adresse für alle KI-Werkzeuge der Seite zusammen, Kolorierung und Restaurierung an einem Foto zu vergleichen, ist also möglich.

      Praktisch ist das gerade bei alten Fotos, bei denen der Ausgang vorher nicht feststeht. Sie sehen, wie die KI mit Ihrem Bild zurechtgekommen ist, und zahlen nur dann, wenn das Ergebnis passt. Passt es nicht, verlieren Sie nichts.

      Eine Klarstellung zur Privatsphäre, damit keine falschen Vorstellungen entstehen: Verarbeitet wird auf dem Server, das Foto wird dafür dorthin geschickt, und das fertige Ergebnis bleibt dort eine Zeit lang gespeichert, damit es nach der Bezahlung heruntergeladen werden kann. Darf das Bild nirgendwohin weitergegeben werden, ist ein Online-Werkzeug nichts für Sie.

      Welche Dateien das Werkzeug nicht annimmt

      Das Werkzeug lehnt eine Datei im falschen Format ab, eine zu schwere oder eine mit unpassender Pixelgröße. Die genauen Grenzen lauten:

      • Formate nur JPG, PNG und WebP;
      • Dateigewicht bis 25 MB;
      • Größe mindestens 100 mal 100 Pixel;
      • jede Seite höchstens 8000 Pixel.

      Bilder vom iPhone im Format HEIC wandeln Sie zuerst in JPG um. Dieselben Grenzen gelten in den Werkzeugen für Restaurierung und Vergrößerung.

      Die untere Grenze ist formal: Eine Datei mit hundert Pixeln lässt sich hochladen, eine gute Kolorierung wird daraus aber nicht. Richten Sie sich danach, dass das Gesicht der wichtigsten Person wenigstens einige Hundert Pixel hoch ist.

      Wann statt der KI eine Kolorierung von Hand nötig ist

      Eine Kolorierung von Hand braucht es, wenn es auf die Genauigkeit der Farbe ankommt und nicht bloß auf ein gefälliges Bild. Die KI liefert ein schnelles und glaubwürdiges Ergebnis, der Profi ein richtiges.

      • Sie kennen die echten Farben und möchten, dass sie eingehalten werden: Kleid, Augen, Farbe des Hauses.
      • Auf dem Bild sind Uniform, Auszeichnungen, Fahnen, Wappen zu sehen.
      • Das Foto wird für einen großen Abzug, ein Grabmal, ein Buch oder eine Ausstellung vorbereitet.
      • Der Abzug ist stark beschädigt, und die Restaurierung per KI ist damit nicht fertig geworden.
      • Nach der Bearbeitung sieht die Person sich nicht mehr ähnlich.

      Auf der Seite des Werkzeugs lässt sich eine Kolorierung von Hand bei einem Profi bestellen. Ist Ihr Fall einfacher und das Foto in ordentlichem Zustand, finden Sie einen allgemeinen Überblick über Methoden und Apps im Artikel Schwarz-Weiß-Foto online kolorieren.

      Kann man die Farben nach der KI selbst korrigieren?

      Ja, das fertige farbige JPG lässt sich in jedem Bildbearbeitungsprogramm nachbearbeiten, und bei ein paar kleinen Fehlern ist das vernünftiger, als eine komplette Handarbeit zu bestellen. Das Werkzeug selbst bietet keine Farbanpassung, korrigiert wird daher in der heruntergeladenen Datei. Sättigung, Wärme und Helligkeit insgesamt ändert man mit einer gewöhnlichen Farbkorrektur, das schafft auch die Bildbearbeitung auf dem Handy.

      Schwieriger ist es bei einzelnen Gegenständen. Um ein Kleid von Blau auf Weinrot umzufärben, muss man es auswählen und den Farbton nur in diesem Bereich ändern, ohne Hände und Hintergrund zu erwischen. Das geht in Programmen mit Ebenen und Masken und verlangt Sorgfalt an den Rändern. Kommen viele solcher Korrekturen zusammen, ist es einfacher, das Bild gleich einem Profi zu geben.

      Was man nach dem Kolorieren aufbewahren sollte

      Bewahren Sie nach der Kolorierung den Ausgangsscan und die farbige Fassung auf, und wenn Sie die Restaurierung ausprobiert haben, auch deren Ergebnis. Das kolorierte Foto ersetzt das Original nicht, es ist dessen heutige Lesart.

      Zum Ausgangsscan kehren Sie noch zurück: um die Gesichter damit abzugleichen, das Bild einem Profi zu geben oder neu zu kolorieren, sobald es ein besseres Werkzeug gibt. Dafür muss er groß und ohne starke Kompression erhalten bleiben. Werfen Sie auch den Papierabzug nicht weg: Er bleibt die einzige echte Quelle.

      Häufige Fragen

      Kann man ein altes Foto kostenlos mit KI kolorieren? Ja, Verarbeitung und Vorschau sind kostenlos und erfordern keine Registrierung: Sie sehen das kolorierte Ergebnis, verkleinert und mit Wasserzeichen. Kostenlose Verarbeitungen gibt es fünf pro Tag von einer Adresse. Kostenpflichtig ist nur die saubere Datei in voller Größe ohne Wasserzeichen.

      Was kommt zuerst: altes Foto restaurieren oder kolorieren? Meist braucht es nur eines der beiden Werkzeuge. Ein unversehrtes Foto laden Sie direkt in die Kolorierung: Sie säubert nebenbei leichtes Rauschen und feine Kratzer. Ein stark beschädigtes gehört in „Foto restaurieren“: Das Werkzeug repariert Kratzer und Risse und gibt ein Schwarz-Weiß-Bild gleich farbig zurück. Vergleichen Sie in beiden Fällen die Gesichter mit dem Original.

      Muss man ein vergilbtes Foto vor dem Kolorieren selbst in Schwarz-Weiß umwandeln? Nein. Das Werkzeug wandelt jede hochgeladene Datei vor der Verarbeitung selbst in Graustufen um, damit Gilb oder Sepia keine farbigen Schlieren ergeben. Aus demselben Grund bleiben die früheren Farben eines verblassten Farbfotos nicht erhalten: Es wird neu koloriert.

      Welche Einstellungen wählt man beim Kolorieren eines alten Porträts? Keine: Die Kolorierung hat keine Einstellungen. Sie wählen ein Foto aus oder ziehen es hinein, und die Verarbeitung beginnt von selbst. Dieselbe Datei erneut hochzuladen, ändert das Ergebnis nicht, der Versuch wird aber von den fünf kostenlosen pro Tag abgezogen. Gefällt die Farbe nicht, ist es sinnvoller, den Scan zu verbessern oder eine Nacharbeit von Hand zu bestellen.

      Zeigt die KI die echten Farben von Kleidung und Augen? Nein. In einem Schwarz-Weiß-Foto steckt keine Farbinformation, deshalb wählt die KI eine glaubwürdige Variante. Haut, Himmel und Grün werden meist gut erraten, die Farbe von Kleid, Augen, Uniform und Auszeichnungen kann dagegen von der Wirklichkeit abweichen.

      Warum hat das Gesicht nach dem Kolorieren graue oder farbige Flecken? Meist liegt es an der Vorlage: Rauschen, Flecken, Kratzer oder Unschärfe im Gesicht. Scannen Sie das Foto größer und ohne Spiegelungen neu, und laden Sie es bei deutlichen Schäden in „Foto restaurieren“: Das Werkzeug repariert die Defekte und gibt ein Schwarz-Weiß-Bild bereits farbig zurück.

      Welche Dateien kann man zum Kolorieren hochladen? JPG, PNG oder WebP mit bis zu 25 MB, ab 100 mal 100 Pixel und höchstens 8000 Pixel pro Seite. Das Ergebnis wird als JPG gespeichert. Pro Durchgang wird eine Datei verarbeitet.

      Kann man ein Foto mit abgerissener Ecke oder großem Fleck kolorieren? Ein solches Foto laden Sie besser in „Foto restaurieren“: Das Werkzeug repariert Kratzer, Flecken und Risse und liefert die Farbe gleich mit. Ein verlorenes Bildstück denkt sich die KI allerdings aus, sie bringt es nicht zurück. War dort ein Gesicht oder ein wichtiges Detail, ist eine Retusche von Hand nötig.

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